Michael Ballack kehrt zu Bayer 04 Leverkusen zurück. Am Freitag wurden letzte Vertragsdetails zwischen dem Fußball-Bundesligisten und dem Nationalmannschaftskapitän geklärt, beide Seiten einigten sich auf einen Vertrag bis Juni 2012. Der 33-Jährige spielte bereits von 1999 bis 2002 für die Werkself, bevor er zu Bayern München weiterzog.
Die Verpflichtung von Ballack soll dem viermaligen deutschen "Meisterschaftszweiten" den Traum vom ersten Titel näher bringen und den Europa-League-Teilnehmer wieder zu einer Konstante im internationalen Geschäft machen.
Ballack wird wegen seiner Syndesmoseband-Verletzung, die er sich im letzten Spiel für den FC Chelsea bei einem Foul von Kevin- Prince Boateng zugezogen hatte, nicht zum Trainingsauftakt der Leverkusener an diesem Montag erwartet. Auch seinen Vertrag kann der noch im Urlaub weilende Sachse erst in den kommenden Tagen unterzeichnen, da er bei einem Viertelfinaleinzug der deutschen Elf in Südafrika noch eine WM-Reise plant.
Der Mitkonkurrent im Millionen-Poker um Ballack, der VfL Wolfsburg, zog trotz der finanziell attraktiveren Offerte den Kürzeren. Der zweite Bundesliga-Mitinteressent Hamburger SV hatte schon nach kurzer Tuchfühlung mit Ballack-Berater Michael Becker kapituliert. Schließlich hat Wolfsburg als Meister von 2009 dem ablösefreien Mittelfeldstar deutlich mehr Bares geboten. Während die Niedersachsen rund 17 Millionen Euro offeriert haben sollen, lag bei Leverkusen das Limit bei etwa zwölf Millionen Euro.
Letztendlich gab aber nicht das Geld den Ausschlag: Es ist viel Herz und Emotion mit im Spiel. Das erkannte auch Dieter Hoeneß. «Es ist natürlich schade, dass er sich nicht für den VfL Wolfsburg entschieden hat. Letztendlich hat sich Michael Ballack aus alter Verbundenheit für Bayer Leverkusen entschieden.









1 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Eure Meinung und Erfahrungen zu diesem Thema bitte einfach in die Kommentare schreiben und wir würden uns natürlich auch über Eure Empfehlungen via Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken freuen, wobei eine Ausgabe unseres Feeds auf kommerziellen Seiten gerne gesehen ist.