Der fünffache Weltmeister Brasilien gewann die bisherigen zwei WM- Duelle mit Chile - auch in der dritten WM-Begegnung der beiden südamerikanischen Teams setzte sich die "Seleçao" wieder durch.
Die Tore zum 3:0-Achtelfinalsieg im Ellis Park von Johannesburg erzielten Juan (34.), Luis Fabiano (38.) und Robinho (59.). Brasilien bekommt es damit am kommenden Freitag im Viertelfinal in Port Elizabeth mit Holland zu tun.
Chile, das in der Schweizer Vorrunden-Gruppe H den 2. Platz hinter Europameister Spanien belegt hatte, verpasste den zweiten Viertelfinal seit der Heim-WM 1962. Beim Team von Marcelo Bielsa fehlten mit den gesperrten Gary Medel, Waldo Ponce und Marco Estrada gleich drei Stammspieler, was ihre Aufgabe zusätzlich erschwerte. Die Chilenen, allen voran Topskorer Humberto Suazo, tauchten in den letzten 20 Minuten zwar ein paar Mal gefährlich vor dem brasilianischen Tor auf, vermochten aber nicht zu reüssieren.
Nach etwas harzigem Beginn, in welchem gute Torchancen selten waren, eröffnete Juan in der 34. Minute das Skore. Nach einem Eckball von Dani Alves stieg der Verteidiger der AS Roma am höchsten und traf per Kopf zum 1:0. Nur vier Minuten später liess Brasilien das 2:0 mit einer sehenswerten Kombination folgen. Kaka, der nach seiner Sperre wieder ins Team zurückkehrte, leitete einen Pass von Robinho direkt auf Luis Fabiano weiter. Der Stürmer des FC Sevilla umlief Chile- Keeper Claudio Bravo, schob den Ball lässig ins leere Tor und feierte damit seinen dritten WM-Treffer.
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29.6.10
Holland nach 2:1-Sieg im Viertelfinale
Holland ist seiner Favoritenrolle im Achtelfinal sicher gerecht geworden. Die Elftal ist durch ein 2:1 gegen die Slowakei in die Runde der letzten acht eingezogen.
Erstmals an diesem Turnier stand bei Holland Arjen Robben in der Startformation. Und der von seiner Verletzung genesene Regisseur von Bayern München bewies bald, dass er das Team noch stärker macht. Er übernahm einen weiten Pass von Wesley Sneijder auf der rechten Seite, zog dann in seiner unnachahmlichen Art gegen innen und erzielte trotz der Gegenwehr dreier Slowaken den Führungstreffer mit einem platzierten Flachschuss (18.).
Die "Oranjes" hatten die Partie sicher im Griff und vor allem mit Robin van Persie mehrere weitere Möglichkeiten, den Vorsprung zu erhöhen, dem Arsenal- Stürmer fehlte es aber an der nötigen Kaltblütigkeit. Nachdem Robben mit einer ähnlichen Aktion wie beim Führungstreffer das 2:0 knapp verpasst hatte (50.), nahm endlich auch die Slowakei die Offensivtätigkeit auf. Im Vergleich zur starken Angriffsleistung beim 3:2 gegen das schwache Italien wirkten die Osteuropäer sehr gehemmt. Miroslav Stoch und zweimal Robert Vittek hatten drei erstklassige Ausgleichsmöglichkeiten innert weniger Minuten (67. - 70.), damit war das Pulver des Aussenseiters aber auch schon verschossen. Richtig gefährdet war Hollands Viertelfinaleinzug nie, die Entscheidung für die "Elftal" fiel aber erst sieben Minuten vor Schluss. Dirk Kuyt reagierte nach einem rasch ausgeführten Freistoss schneller als Goalie Mucha und legte zurück zu Sneijder, der nurnoch ins leere Tor einschieben musste.
Die Slowakei verabschiedete sich mit einer Ehrenmeldung aus einem sehr erfolgreichen Turnier: Robert Vittek verkürzte in der vierten Minute der Nachspielzeit per Foulpenalty, wenige Sekunden danach pfiff der spanische Schiedsrichter aber ab.
Highlights/Tore: Hier
Erstmals an diesem Turnier stand bei Holland Arjen Robben in der Startformation. Und der von seiner Verletzung genesene Regisseur von Bayern München bewies bald, dass er das Team noch stärker macht. Er übernahm einen weiten Pass von Wesley Sneijder auf der rechten Seite, zog dann in seiner unnachahmlichen Art gegen innen und erzielte trotz der Gegenwehr dreier Slowaken den Führungstreffer mit einem platzierten Flachschuss (18.).
Die "Oranjes" hatten die Partie sicher im Griff und vor allem mit Robin van Persie mehrere weitere Möglichkeiten, den Vorsprung zu erhöhen, dem Arsenal- Stürmer fehlte es aber an der nötigen Kaltblütigkeit. Nachdem Robben mit einer ähnlichen Aktion wie beim Führungstreffer das 2:0 knapp verpasst hatte (50.), nahm endlich auch die Slowakei die Offensivtätigkeit auf. Im Vergleich zur starken Angriffsleistung beim 3:2 gegen das schwache Italien wirkten die Osteuropäer sehr gehemmt. Miroslav Stoch und zweimal Robert Vittek hatten drei erstklassige Ausgleichsmöglichkeiten innert weniger Minuten (67. - 70.), damit war das Pulver des Aussenseiters aber auch schon verschossen. Richtig gefährdet war Hollands Viertelfinaleinzug nie, die Entscheidung für die "Elftal" fiel aber erst sieben Minuten vor Schluss. Dirk Kuyt reagierte nach einem rasch ausgeführten Freistoss schneller als Goalie Mucha und legte zurück zu Sneijder, der nurnoch ins leere Tor einschieben musste.
Die Slowakei verabschiedete sich mit einer Ehrenmeldung aus einem sehr erfolgreichen Turnier: Robert Vittek verkürzte in der vierten Minute der Nachspielzeit per Foulpenalty, wenige Sekunden danach pfiff der spanische Schiedsrichter aber ab.
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28.6.10
Argentinien 1/4Final-Gegner Deutschlands
Montag, Juni 28, 2010
Der zweimalige Fußball-Weltmeister setzte sich am Sonntagabend in einer Neuauflage des Achtelfinal-Matches von 2006 gegen Mexiko mit 3:1 (2:0) durch und trifft wie vor vier Jahren in der Runde der besten Acht auf die DFB-Elf. Begünstigt durch eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Gespanns brachte der herausragende Carlos Tevez (26. Minute) die «Gauchos» in Führung.
In der aufgeladenen Atmosphäre legte Gonzalo Higuain (33.) mit seinem vierten Tor bei der WM in Südafrika nach, ehe Tevez (52.) mit einem sehenswerten Distanzschuss vor 84 377 Zuschauern erneut traf für die überlegenen Südamerikaner um Weltfußballer Lionel Messi. Den Gegentreffer erzielte Javier Hernandez (71.).
Damit kommt es am Samstag (16.00 Uhr) in Kapstadt zum Klassiker zwischen Argentinien und Deutschland. Vor vier Jahren unterlagen die Südamerikaner mit Maradona als Edelfan noch auf der Tribüne in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 2:4.
Mexikos Coach Javier Aguirre beugte sich diesmal dem Druck aus der Heimat. Er brachte Toptalent Javier Hernández erstmals bei der WM von Beginn an und setzte den erfolglosen Stürmer Guillermo Franco auf die Bank. Und der Außenseiter spielte in der umkämpften Partie von Beginn an munter mit. Erst überraschte Carlos Salcido Argentiniens Keeper Sergio Romero mit einem Distanzschuss an die Latte (8.), kurz darauf verfehlte Andres Guardado haarscharf das Gehäuse (9.). Das war großes Glück für die umformierte Hintermannschaft, in der Nicolás Burdisso wie erwartet den angeschlagenen Abwehrchef Walter Samuel vertrat.
Argentiniens Spiel merkte man das Fehlen von Mittelfeld-Antreiber Juan Verón als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive anfangs deutlich an. Auch Superstar Messi wurde von Mexikos Kapitän und Barca-Kollege Rafael Marquez gut beschattet und hatte diesmal nur wenige gute Szenen. So stand nach 25 Minuten der bisher schwächste WM-Auftritt der Gauchos zu Buche. Der Respekt vor dem Gegner, den Diego Maradona schon vor der Partie angesprochen hatte, war spürbar.
Die Mexikaner kontrollierten die Partie, hatten deutlich mehr Spielanteile und lagen plötzlich dennoch hinten - wieder mal nach einer Fehlentscheidung. Denn nach dem ersten ansehnlichen Angriff der Südamerikaner stand Torschütze Tevez nach Messis Pass klar im Abseits. Referee Roberto Rosetti (Italien) erkundigte sich nach den verständlichen Protesten der Aguirre-Akteure zwar bei seinem Assistenten, es blieb aber unverständlicherweise beim Tor-Entscheid.
Als sieben Minuten später Stuttgarts Ricardo Osorio ein kapitaler Abspielfehler unterlief, bedankte sich Higuain und erhöhte auf 2:0. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt und Mexikos bis dahin gutes Spiel hatte einen Knacks bekommen. Wie hitzig die Atmosphäre inzwischen war, zeigte sich beim Gang beider Teams in die Pause, als es hinter Argentiniens Bank zu Tumulten kam.
Nach Wiederbeginn brachte Aguirre in Pablo Barrera einen frischen Stürmer, um dem außer Kontrolle geratenen Match vielleicht noch eine Wende geben zu können. Doch die Hoffnung währte nicht lange: Nach Tevez' 25-Meter-Kracher à la Tor Monats in den Winkel war die Partie gelaufen. Die Mexikaner kämpften zwar weiter und kamen gegen die nicht sattelfest wirkende Abwehr um Bayern-Profi Martin Demichels auch zu einigen vielversprechenden Aktionen. Zu mehr als Hernandez' Ehrentor reichte es für den wackeren Außenseiter allerdings nicht.
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In der aufgeladenen Atmosphäre legte Gonzalo Higuain (33.) mit seinem vierten Tor bei der WM in Südafrika nach, ehe Tevez (52.) mit einem sehenswerten Distanzschuss vor 84 377 Zuschauern erneut traf für die überlegenen Südamerikaner um Weltfußballer Lionel Messi. Den Gegentreffer erzielte Javier Hernandez (71.).
Damit kommt es am Samstag (16.00 Uhr) in Kapstadt zum Klassiker zwischen Argentinien und Deutschland. Vor vier Jahren unterlagen die Südamerikaner mit Maradona als Edelfan noch auf der Tribüne in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 2:4.
Mexikos Coach Javier Aguirre beugte sich diesmal dem Druck aus der Heimat. Er brachte Toptalent Javier Hernández erstmals bei der WM von Beginn an und setzte den erfolglosen Stürmer Guillermo Franco auf die Bank. Und der Außenseiter spielte in der umkämpften Partie von Beginn an munter mit. Erst überraschte Carlos Salcido Argentiniens Keeper Sergio Romero mit einem Distanzschuss an die Latte (8.), kurz darauf verfehlte Andres Guardado haarscharf das Gehäuse (9.). Das war großes Glück für die umformierte Hintermannschaft, in der Nicolás Burdisso wie erwartet den angeschlagenen Abwehrchef Walter Samuel vertrat.
Argentiniens Spiel merkte man das Fehlen von Mittelfeld-Antreiber Juan Verón als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive anfangs deutlich an. Auch Superstar Messi wurde von Mexikos Kapitän und Barca-Kollege Rafael Marquez gut beschattet und hatte diesmal nur wenige gute Szenen. So stand nach 25 Minuten der bisher schwächste WM-Auftritt der Gauchos zu Buche. Der Respekt vor dem Gegner, den Diego Maradona schon vor der Partie angesprochen hatte, war spürbar.
Die Mexikaner kontrollierten die Partie, hatten deutlich mehr Spielanteile und lagen plötzlich dennoch hinten - wieder mal nach einer Fehlentscheidung. Denn nach dem ersten ansehnlichen Angriff der Südamerikaner stand Torschütze Tevez nach Messis Pass klar im Abseits. Referee Roberto Rosetti (Italien) erkundigte sich nach den verständlichen Protesten der Aguirre-Akteure zwar bei seinem Assistenten, es blieb aber unverständlicherweise beim Tor-Entscheid.
Als sieben Minuten später Stuttgarts Ricardo Osorio ein kapitaler Abspielfehler unterlief, bedankte sich Higuain und erhöhte auf 2:0. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt und Mexikos bis dahin gutes Spiel hatte einen Knacks bekommen. Wie hitzig die Atmosphäre inzwischen war, zeigte sich beim Gang beider Teams in die Pause, als es hinter Argentiniens Bank zu Tumulten kam.
Nach Wiederbeginn brachte Aguirre in Pablo Barrera einen frischen Stürmer, um dem außer Kontrolle geratenen Match vielleicht noch eine Wende geben zu können. Doch die Hoffnung währte nicht lange: Nach Tevez' 25-Meter-Kracher à la Tor Monats in den Winkel war die Partie gelaufen. Die Mexikaner kämpften zwar weiter und kamen gegen die nicht sattelfest wirkende Abwehr um Bayern-Profi Martin Demichels auch zu einigen vielversprechenden Aktionen. Zu mehr als Hernandez' Ehrentor reichte es für den wackeren Außenseiter allerdings nicht.
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28.6.10
DFB-Team im WM-Viertelfinale
Die DFB-Auswahl fertigte den Erzrivalen England am Sonntag im Achtelfinal-Klassiker in Bloemfontein deutlich mit 4:1 (2:1) ab und darf nun tatsächlich auf den ganz großen Triumph hoffen. «Das war heute eine über weite Strecken grandiose Leistung meiner jungen Mannschaft. Das hat schon Spaß gemacht, da zuzuschauen», lobte Bundestrainer Löw seine Spieler überschwänglich.
Die Routiniers Miroslav Klose (20.) und Lukas Podolski (32.) sowie der unbekümmerte Youngster Thomas Müller (67./70.) mit seinen WM- Toren zwei und drei machten vor 40 510 Zuschauern im Free State Stadion den Erfolg perfekt und schickten die «Three Lions» nach Hause. Im 15. WM-Viertelfinale wartet nun am Samstag in Kapstadt der zweifache Champion Argentinien oder Mexiko auf das DFB-Team. Löw: «Wir haben keinen Wunschgegner. Wir nehmen jede Herausforderung an.»
«Natürlich gibt uns das Selbstvertrauen für das nächste Spiel», sagte Bastian Schweinsteiger, der immer mehr in die Chefrolle auf dem Platz hineinwächst. «Wir haben als Mannschaft gezeigt, dass wir alles erreichen können, wenn wir zusammenhalten. Unser Traum ist der Titel, wir wollen jeden schlagen», gab der wiederum starke Mesut Özil als Devise für die nächste Runde aus. Mit dem Erreichen des Viertelfinales hat jeder deutsche Spieler schon 50 000 Euro sicher.
Matthew Upsons Kopfballtor zum 1:2 konnte die höchste Schlappe der Engländer in einem WM-Spiel nicht verhindern. Allerdings haderten die Briten wegen eines «Torklaus» zurecht mit Referee Jorge Larrionda aus Uruguay. Das tat der Freude im deutschen Lager aber keinen Abbruch. «Riesen-Glückwunsch, es war ein sensationeller Sieg. Macht weiter so», gratulierte der verletzte Kapitän Michael Ballack via ARD.
44 Jahre nach dem legendären Wembley-Tor erhitzte auch bei der 32. Auflage des Klassikers eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters die Gemüter - diesmal die der Engländer. Beim Schuss von Frank Lampard in der 38. Minute prallte der Ball von der Unterkante der Latte deutlich sichtbar hinter der Torlinie auf, doch weder Larrionda noch sein Assistent an der Seite hatten dies bemerkt. Die wütenden Proteste der «Three Lions» blieben ohne Wirkung. «Das muss der Linienrichter sehen. Das war ein klares Tor», meinte Franz Beckenbauer bei «Sky».
Die Deutschen hatten das Prestige-Duell lange Zeit erstaunlich sicher im Griff und lieferten ihre beste Turnierleistung. Das Kombinationsspiel lief auf Hochtouren, die Offensivabteilung zeigte sich von ihre besten Seite. Klose, für den angeschlagenen Cacau ins Team zurückgekehrt, unterstrich im 99. Länderspiel seinen Wert mit seinem 12. WM-Treffer. Damit liegt in der ewigen WM-Torschützenliste in Gerd Müller (14) nur noch ein Deutscher vor dem Münchner, der mit seinem 50. DFB-Tor zudem ein Jubiläum feierte. Nur zehnmal weniger traf in Länderspielen Podolski. Und für den 20-jährigen Müller ging der kometenhafte Aufstieg weiter. «Manchmal geht mir das selbst alles ein bisschen zu schnell», meinte der «Mann des Spiels» verblüfft.
Erst wenige Stunden vor dem Anstoß war die Ungewissheit um den Schweinsteiger-Einsatz beendet. Der Münchner erhielt nach intensiver medizinischer Betreuung ebenso grünes Licht wie Jerome Boateng, der nach dem Ghana-Spiel auch über muskuläre Probleme geklagt hatte. Und Schweinsteiger erwies sich sofort als Kopf des Teams. Er organisierte im Mittelfeld und leitete mit Özil viele gefährliche Aktionen ein. Da sich dafür Sami Khedira mit Vorstößen zurückhielt, gewann das deutsche Mittelfeld die gegen Ghana vermisste Sicherheit zurück.
Auf dem Rasen setzte die deutsche Elf mit einem Durchschnittsalter von 24,8 Jahren die Akzente. Die Löw-Schützlinge besaßen schon nach fünf Minuten die Chance zum 1:0 durch Özil. Mit einer Fußabwehr blockte der fast 40-jährige Torwart-Oldie David James den Schuss des Bremers aus spitzem Winkel ab. Bereits in dieser Szene zeigte sich, dass die Abwehr der «Three Lions» nicht im Bilde war.
Dann leitete ein 80 Meter-Abschlag von Manuel Neuer die deutsche Führung ein. Der agile Klose nahm den Ball auf, setzte sich im Laufduell gegen Upson durch und traf zum wichtigen 1:0. Dieses Tor verlieh der deutschen Mannschaft Flügel. Plötzlich liefen die Kombinationen wieder wie am Schnürchen. In der 30. Minute hätte Klose bereits für das 2:0 sorgen können, als er nach Khediras Zuspiel dem englischen Tor zustrebte. Diesmal blieb James der Sieger. Doch zwei Minuten später war der Schlussmann durch Podolskis Schuss aus spitzem Winkel erneut geschlagen. Müller hatte die Vorarbeit geleistet.
Die DFB-Elf brachte den Vorsprung aber nicht in die Kabine. Als Boateng nach Steven Gerrards Flanke das Kopfballduell gegen Upson verlor und Neuer zu spät aus seinem Kasten kam, hieß es durch den Abwehrspieler von West Ham United nur noch 1:2. Damit waren auch die Engländer endgültig in der Partie zurück.
Auch sechs Minuten nach Wiederbeginn war die DFB-Auswahl mit Fortuna im Bunde, als ein Freistoß von Lampard aus fast 35 Metern an die Latte krachte - Neuer zeigte kaum eine Reaktion. Und die Engländer blieben am Drücker, immer häufiger rückte das deutsche Tor in den Blickpunkt. In dieser kritischen Phase behielt vor allem Arne Friedrich kühlen Kopf und klärte manch brenzlige Situation, ehe ein schneller Konter über Schweinsteiger das erlösende dritte Tor durch Müller brachte. Wenig später lief Özil der englischen Abwehr auf und davon. Müller machte mit dem vierten Tor den Sack endgültig zu.
Highlights/Tore: Hier
Die Routiniers Miroslav Klose (20.) und Lukas Podolski (32.) sowie der unbekümmerte Youngster Thomas Müller (67./70.) mit seinen WM- Toren zwei und drei machten vor 40 510 Zuschauern im Free State Stadion den Erfolg perfekt und schickten die «Three Lions» nach Hause. Im 15. WM-Viertelfinale wartet nun am Samstag in Kapstadt der zweifache Champion Argentinien oder Mexiko auf das DFB-Team. Löw: «Wir haben keinen Wunschgegner. Wir nehmen jede Herausforderung an.»
«Natürlich gibt uns das Selbstvertrauen für das nächste Spiel», sagte Bastian Schweinsteiger, der immer mehr in die Chefrolle auf dem Platz hineinwächst. «Wir haben als Mannschaft gezeigt, dass wir alles erreichen können, wenn wir zusammenhalten. Unser Traum ist der Titel, wir wollen jeden schlagen», gab der wiederum starke Mesut Özil als Devise für die nächste Runde aus. Mit dem Erreichen des Viertelfinales hat jeder deutsche Spieler schon 50 000 Euro sicher.
Matthew Upsons Kopfballtor zum 1:2 konnte die höchste Schlappe der Engländer in einem WM-Spiel nicht verhindern. Allerdings haderten die Briten wegen eines «Torklaus» zurecht mit Referee Jorge Larrionda aus Uruguay. Das tat der Freude im deutschen Lager aber keinen Abbruch. «Riesen-Glückwunsch, es war ein sensationeller Sieg. Macht weiter so», gratulierte der verletzte Kapitän Michael Ballack via ARD.
44 Jahre nach dem legendären Wembley-Tor erhitzte auch bei der 32. Auflage des Klassikers eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters die Gemüter - diesmal die der Engländer. Beim Schuss von Frank Lampard in der 38. Minute prallte der Ball von der Unterkante der Latte deutlich sichtbar hinter der Torlinie auf, doch weder Larrionda noch sein Assistent an der Seite hatten dies bemerkt. Die wütenden Proteste der «Three Lions» blieben ohne Wirkung. «Das muss der Linienrichter sehen. Das war ein klares Tor», meinte Franz Beckenbauer bei «Sky».
Die Deutschen hatten das Prestige-Duell lange Zeit erstaunlich sicher im Griff und lieferten ihre beste Turnierleistung. Das Kombinationsspiel lief auf Hochtouren, die Offensivabteilung zeigte sich von ihre besten Seite. Klose, für den angeschlagenen Cacau ins Team zurückgekehrt, unterstrich im 99. Länderspiel seinen Wert mit seinem 12. WM-Treffer. Damit liegt in der ewigen WM-Torschützenliste in Gerd Müller (14) nur noch ein Deutscher vor dem Münchner, der mit seinem 50. DFB-Tor zudem ein Jubiläum feierte. Nur zehnmal weniger traf in Länderspielen Podolski. Und für den 20-jährigen Müller ging der kometenhafte Aufstieg weiter. «Manchmal geht mir das selbst alles ein bisschen zu schnell», meinte der «Mann des Spiels» verblüfft.
Erst wenige Stunden vor dem Anstoß war die Ungewissheit um den Schweinsteiger-Einsatz beendet. Der Münchner erhielt nach intensiver medizinischer Betreuung ebenso grünes Licht wie Jerome Boateng, der nach dem Ghana-Spiel auch über muskuläre Probleme geklagt hatte. Und Schweinsteiger erwies sich sofort als Kopf des Teams. Er organisierte im Mittelfeld und leitete mit Özil viele gefährliche Aktionen ein. Da sich dafür Sami Khedira mit Vorstößen zurückhielt, gewann das deutsche Mittelfeld die gegen Ghana vermisste Sicherheit zurück.
Auf dem Rasen setzte die deutsche Elf mit einem Durchschnittsalter von 24,8 Jahren die Akzente. Die Löw-Schützlinge besaßen schon nach fünf Minuten die Chance zum 1:0 durch Özil. Mit einer Fußabwehr blockte der fast 40-jährige Torwart-Oldie David James den Schuss des Bremers aus spitzem Winkel ab. Bereits in dieser Szene zeigte sich, dass die Abwehr der «Three Lions» nicht im Bilde war.
Dann leitete ein 80 Meter-Abschlag von Manuel Neuer die deutsche Führung ein. Der agile Klose nahm den Ball auf, setzte sich im Laufduell gegen Upson durch und traf zum wichtigen 1:0. Dieses Tor verlieh der deutschen Mannschaft Flügel. Plötzlich liefen die Kombinationen wieder wie am Schnürchen. In der 30. Minute hätte Klose bereits für das 2:0 sorgen können, als er nach Khediras Zuspiel dem englischen Tor zustrebte. Diesmal blieb James der Sieger. Doch zwei Minuten später war der Schlussmann durch Podolskis Schuss aus spitzem Winkel erneut geschlagen. Müller hatte die Vorarbeit geleistet.
Die DFB-Elf brachte den Vorsprung aber nicht in die Kabine. Als Boateng nach Steven Gerrards Flanke das Kopfballduell gegen Upson verlor und Neuer zu spät aus seinem Kasten kam, hieß es durch den Abwehrspieler von West Ham United nur noch 1:2. Damit waren auch die Engländer endgültig in der Partie zurück.
Auch sechs Minuten nach Wiederbeginn war die DFB-Auswahl mit Fortuna im Bunde, als ein Freistoß von Lampard aus fast 35 Metern an die Latte krachte - Neuer zeigte kaum eine Reaktion. Und die Engländer blieben am Drücker, immer häufiger rückte das deutsche Tor in den Blickpunkt. In dieser kritischen Phase behielt vor allem Arne Friedrich kühlen Kopf und klärte manch brenzlige Situation, ehe ein schneller Konter über Schweinsteiger das erlösende dritte Tor durch Müller brachte. Wenig später lief Özil der englischen Abwehr auf und davon. Müller machte mit dem vierten Tor den Sack endgültig zu.
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27.6.10
Asamoah Gyan hat Ghana zum ersten Mal ins WM- Viertelfinale geschossen und die «Black Stars» zum Stolz von Afrika gemacht. Mit seinem Treffer in der 93. Minute sicherte der Stürmer von Stade Rennes am Samstag den 2:1 (1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung gegen die USA und löste damit Jubel auf dem ganzen Kontinent aus. Vor 34 976 Zuschauern in Rustenburg hatte Kevin-Prince Boateng (5.) Ghana mit seinem Führungstor den Weg zum dritten Viertelfinaleinzug einer afrikanischen Mannschaft nach Kamerun (1990) und Senegal (2002) geebnet. Gegen Uruguay winkt am Freitag nun sogar das Halbfinale.
Landon Donovan schaffte für die US-Boys per Foulelfmeter (62.) nur den zwischenzeitlichen Ausgleich. Ex-Präsident Bill Clinton, Rock- Legende Mick Jagger und Basketball-Star Kobe Bryant drückten auf der Tribüne wie Millionen US-Fans in der Heimat am Ende vergeblich die Daumen. Bereits vor vier Jahren waren die US-Kicker an Ghana gescheitert - damals nach einem 1:2 im Gruppenfinale bereits in der Vorrunde.
Ghana stürmte vom Anpfiff weg munter drauflos und hinterließ damit sofort Wirkung beim Gegner. Die Amerikaner fanden keine Ordnung und offenbarten große Schwächen in der Defensive. Vor allem Ricardo Clark wirkte überfordert - nicht nur vor dem 0:1. Der Mittelfeldspieler vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt musste seinen Platz schon nach einer halben Stunde räumen.
Gleich mit dem ersten Torschuss traf Boateng ins Schwarze und die US-Boys mitten ins Herz. Der in Berlin geborene Mittelfeldspieler, der erst kurz vor WM-Beginn sein Auswahl-Debüt für Ghana gefeiert hatte, überwand US-Keeper Tim Howard nach einem leichten Ballverlust von Clark mit einem Flachschuss aus 17 Metern. Es war das erste Länderspieltor des erneut stark auftrumpfenden Boatengs, in der 77. Minute wegen einer Oberschenkelverletzung humpelnd das Feld verließ.
Das frühe Tor verlieh dem einzigen im Turnier verbliebenen Afrika- Vertreter zusätzlich Flügel. Mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft wurde der langsam um Linie bemühte Konkurrent, der 2009 im Finale des Confederations Cups stand, in Schach gehalten. Lediglich vor dem Tor fehlte es Ghana wie schon in der Vorrunde, als beide Treffer aus Elfmetern resultierten, an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. Gyan (18.) scheiterte mit einem Freistoß an Howard, und auch Kwadwo Asamoah (37.) fand im US-Schlussmann seinen Meister.
Ghanas kompakte Abwehr wackelte in der ersten Hälfte nur einmal. Robbie Findley tauchte in der 35. Minute frei vor dem Kasten der Afrikaner auf, scheiterte aber an Richard Kingson. Die Quittung folgte prompt, denn Findley musste nach der Pause in der Kabine bleiben und wurde durch den Ex-Hamburger Benny Feilhaber ersetzt. Der neue Mann sorgte auch gleich für Gefahr, konnte Kingson aus Nahdistanz jedoch nicht überwinden.
Die USA rissen die Initiative nun an sich und setzten Ghana zunehmend unter Druck. Clint Dempsey knackte dann das Abwehr- Bollwerk, als er sich in den Strafraum durchtankte und von Jonathan Mensah von den Beinen geholt wurde. Den Strafstoß verwandelte Donovan sicher zum Ausgleich.
Der deutsche Vorrundengegner verdaute den Schock über das Gegentor nur mühsam. Kingson rückte immer mehr in den Mittelpunkt, als er sein Team gegen Jozy Altidore und Michael Bradley vor einem weiteren Rückschlag bewahrte. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verpasste erneut Altidore die Entscheidung. Dies rächte sich für die USA in der Verlängerung.
Highlights/Tore findet man HIER
Blackstars im 1/4 Finale
Sonntag, Juni 27, 2010
Asamoah Gyan hat Ghana zum ersten Mal ins WM- Viertelfinale geschossen und die «Black Stars» zum Stolz von Afrika gemacht. Mit seinem Treffer in der 93. Minute sicherte der Stürmer von Stade Rennes am Samstag den 2:1 (1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung gegen die USA und löste damit Jubel auf dem ganzen Kontinent aus. Vor 34 976 Zuschauern in Rustenburg hatte Kevin-Prince Boateng (5.) Ghana mit seinem Führungstor den Weg zum dritten Viertelfinaleinzug einer afrikanischen Mannschaft nach Kamerun (1990) und Senegal (2002) geebnet. Gegen Uruguay winkt am Freitag nun sogar das Halbfinale.
Landon Donovan schaffte für die US-Boys per Foulelfmeter (62.) nur den zwischenzeitlichen Ausgleich. Ex-Präsident Bill Clinton, Rock- Legende Mick Jagger und Basketball-Star Kobe Bryant drückten auf der Tribüne wie Millionen US-Fans in der Heimat am Ende vergeblich die Daumen. Bereits vor vier Jahren waren die US-Kicker an Ghana gescheitert - damals nach einem 1:2 im Gruppenfinale bereits in der Vorrunde.
Ghana stürmte vom Anpfiff weg munter drauflos und hinterließ damit sofort Wirkung beim Gegner. Die Amerikaner fanden keine Ordnung und offenbarten große Schwächen in der Defensive. Vor allem Ricardo Clark wirkte überfordert - nicht nur vor dem 0:1. Der Mittelfeldspieler vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt musste seinen Platz schon nach einer halben Stunde räumen.
Gleich mit dem ersten Torschuss traf Boateng ins Schwarze und die US-Boys mitten ins Herz. Der in Berlin geborene Mittelfeldspieler, der erst kurz vor WM-Beginn sein Auswahl-Debüt für Ghana gefeiert hatte, überwand US-Keeper Tim Howard nach einem leichten Ballverlust von Clark mit einem Flachschuss aus 17 Metern. Es war das erste Länderspieltor des erneut stark auftrumpfenden Boatengs, in der 77. Minute wegen einer Oberschenkelverletzung humpelnd das Feld verließ.
Das frühe Tor verlieh dem einzigen im Turnier verbliebenen Afrika- Vertreter zusätzlich Flügel. Mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft wurde der langsam um Linie bemühte Konkurrent, der 2009 im Finale des Confederations Cups stand, in Schach gehalten. Lediglich vor dem Tor fehlte es Ghana wie schon in der Vorrunde, als beide Treffer aus Elfmetern resultierten, an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. Gyan (18.) scheiterte mit einem Freistoß an Howard, und auch Kwadwo Asamoah (37.) fand im US-Schlussmann seinen Meister.
Ghanas kompakte Abwehr wackelte in der ersten Hälfte nur einmal. Robbie Findley tauchte in der 35. Minute frei vor dem Kasten der Afrikaner auf, scheiterte aber an Richard Kingson. Die Quittung folgte prompt, denn Findley musste nach der Pause in der Kabine bleiben und wurde durch den Ex-Hamburger Benny Feilhaber ersetzt. Der neue Mann sorgte auch gleich für Gefahr, konnte Kingson aus Nahdistanz jedoch nicht überwinden.
Die USA rissen die Initiative nun an sich und setzten Ghana zunehmend unter Druck. Clint Dempsey knackte dann das Abwehr- Bollwerk, als er sich in den Strafraum durchtankte und von Jonathan Mensah von den Beinen geholt wurde. Den Strafstoß verwandelte Donovan sicher zum Ausgleich.
Der deutsche Vorrundengegner verdaute den Schock über das Gegentor nur mühsam. Kingson rückte immer mehr in den Mittelpunkt, als er sein Team gegen Jozy Altidore und Michael Bradley vor einem weiteren Rückschlag bewahrte. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verpasste erneut Altidore die Entscheidung. Dies rächte sich für die USA in der Verlängerung.
Highlights/Tore findet man HIER
27.6.10
Uruguay im Viertelfinale: 2:1 gegen Südkorea
Der überragende Luis Suárez hat Uruguay mit einem Doppelschlag das erste Mal seit 40 Jahren wieder in das Viertelfinale bei der Fußball-WM geschossen. Zehn Minuten vor Schluss sorgte der Stürmer von Ajax Amsterdam am Samstag in Port Elizabeth für das verdiente 2:1 (1:0) gegen Südkorea. Mit seinem ersten Treffer hatte Suárez die «Celeste» («Himmelblauen») bereits nach acht Minuten in Führung gebracht, Lee Chung-Yong (68.) erzielte für die zu zögerlichen Asiaten nur den zwischenzeitlichen Ausgleich. Am kommenden Freitag trifft Uruguay auf den Sieger der Partie zwischen USA und Ghana.
Beim ersten Achtelfinal-Auftritt außerhalb des eigenen Landes war den Südkoreanern ihre Nervosität zunächst deutlich anzumerken. Mit einem Freistoß von Park-Chu Young (5.), der aus halblinker Position an den Außenpfosten knallte, sorgte das Team von Trainer Huh Jung-Moo für einen Warnschuss, agierte ansonsten aber fehlerhaft. Die «Urus» setzten aus einer sicheren Defensive auf schnelle Vorstöße, konnten die zahlreichen Mängel in Südkoreas Spielaufbau allerdings zu selten nutzen.
So brauchte es einen schweren Patzer von Jung Sung-Ryong zur Führung. Koreas Keeper ließ eine vermeintlich harmlose Hereingabe von Atlético-Star Diego Forlan durch den eigenen Strafraum segeln. Der 23 Jahre alte Suárez schob den Ball eiskalt ins verwaiste Tor und unterstrich erneut seine Klasse. Der Angreifer von Ajax hatte diese Saison in 33 Ligaspielen 35 Mal getroffen.
Die Südkoreaner waren geschockt und kamen auch weiterhin nur schwer mit der körperlichen, aber nicht unfairen Verteidigung der «Urus» zurecht. Die Innenverteidiger Diego Lugano und Diego Godín, der zur Pause wieder durch Mauricio Victorino ersetzt wurde, waren besonders in Kopfballduellen kaum zu bezwingen. Einzig Park Ji-Sung von Manchester United setzte hin und wieder Akzente, rieb sich aber als Einzelkämpfer im Mittelfeld aus. Der frühere Freiburger Cha Du-Ri war nach der jüngsten Kritik zunächst zurückhaltender und wagte sich erst später nach vorne.
Die «Urus» schalteten nach ihrer frühen Führung einen Offensivgang zurück und überließen den Südkoreanern das Mittelfeld. Aufregung gab es nur eine Minute vor der Halbzeit, als diese von Schiedsrichter Wolfgang Stark einen Hand-Elfmeter forderten, weil Ki Sung-Yueng ein Schuss von Maximiliano Pereira an die Hand sprang.
Nach der Pause begannen die Südkoreaner deutlich schwungvoller und setzten die «Himmelblauen» stark unter Druck. Doch zum vierten Mal brauchten die Asiaten eine Standardsituation zum Erfolg: Victorino lenkte einen Freistoß von Ki Sung-Yueng unglücklich vor das eigene Tor, Park Chu-Young staubte per Kopf. Muslera zögerte bei seinem ersten Gegentreffer in diesem Turnier zu lange. Mit dem Ausgleich wachte Uruguay wieder auf. Suárez setzte sich mit einer Einzelleistung durch und zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze ins rechte Eck. Fucile klärte drei Minuten vor Schluss auf der eigenen Linie und sicherte den verdienten Sieg.
Highlights/Tore:
Beim ersten Achtelfinal-Auftritt außerhalb des eigenen Landes war den Südkoreanern ihre Nervosität zunächst deutlich anzumerken. Mit einem Freistoß von Park-Chu Young (5.), der aus halblinker Position an den Außenpfosten knallte, sorgte das Team von Trainer Huh Jung-Moo für einen Warnschuss, agierte ansonsten aber fehlerhaft. Die «Urus» setzten aus einer sicheren Defensive auf schnelle Vorstöße, konnten die zahlreichen Mängel in Südkoreas Spielaufbau allerdings zu selten nutzen.
So brauchte es einen schweren Patzer von Jung Sung-Ryong zur Führung. Koreas Keeper ließ eine vermeintlich harmlose Hereingabe von Atlético-Star Diego Forlan durch den eigenen Strafraum segeln. Der 23 Jahre alte Suárez schob den Ball eiskalt ins verwaiste Tor und unterstrich erneut seine Klasse. Der Angreifer von Ajax hatte diese Saison in 33 Ligaspielen 35 Mal getroffen.
Die Südkoreaner waren geschockt und kamen auch weiterhin nur schwer mit der körperlichen, aber nicht unfairen Verteidigung der «Urus» zurecht. Die Innenverteidiger Diego Lugano und Diego Godín, der zur Pause wieder durch Mauricio Victorino ersetzt wurde, waren besonders in Kopfballduellen kaum zu bezwingen. Einzig Park Ji-Sung von Manchester United setzte hin und wieder Akzente, rieb sich aber als Einzelkämpfer im Mittelfeld aus. Der frühere Freiburger Cha Du-Ri war nach der jüngsten Kritik zunächst zurückhaltender und wagte sich erst später nach vorne.
Die «Urus» schalteten nach ihrer frühen Führung einen Offensivgang zurück und überließen den Südkoreanern das Mittelfeld. Aufregung gab es nur eine Minute vor der Halbzeit, als diese von Schiedsrichter Wolfgang Stark einen Hand-Elfmeter forderten, weil Ki Sung-Yueng ein Schuss von Maximiliano Pereira an die Hand sprang.
Nach der Pause begannen die Südkoreaner deutlich schwungvoller und setzten die «Himmelblauen» stark unter Druck. Doch zum vierten Mal brauchten die Asiaten eine Standardsituation zum Erfolg: Victorino lenkte einen Freistoß von Ki Sung-Yueng unglücklich vor das eigene Tor, Park Chu-Young staubte per Kopf. Muslera zögerte bei seinem ersten Gegentreffer in diesem Turnier zu lange. Mit dem Ausgleich wachte Uruguay wieder auf. Suárez setzte sich mit einer Einzelleistung durch und zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze ins rechte Eck. Fucile klärte drei Minuten vor Schluss auf der eigenen Linie und sicherte den verdienten Sieg.
Highlights/Tore:
26.6.10
Vorschau:
Auch das zweite Achtelfinalspiel am Samstag ist eher ein überraschendes. Mit einem last Minute Sieg gegen Algerien schafften die USA sogar noch den Gruppensieg vor England in der Gruppe C. Landon Donovan erzielte in der Nachspielzeit das Goldene Tor und in den USA träumt man bereits vom erneuten Viertelfinaleinzug nach 2002. Ghana ist das einzige afrikanische Team das die Ko. Runde erreichen konnte. Gegen Deutschland verlor man die entscheidende Partie mit 0:1 aber dadurch das Serbien auch verlor kam Ghana als Zweiter der Gruppe D weiter. Wie schon gegen Deutschland kann Verteidiger Isaac Vorsah mit Knieproblemen auch gegen die USA nicht spielen.
Mögliche Aufstellungen:
WM 2010 1/8Finale USA – Ghana
Samstag, Juni 26, 2010
| Spiel 2 - 26.06. - 20:30 - Livestream | USA | : | Ghana |
Vorschau:
Auch das zweite Achtelfinalspiel am Samstag ist eher ein überraschendes. Mit einem last Minute Sieg gegen Algerien schafften die USA sogar noch den Gruppensieg vor England in der Gruppe C. Landon Donovan erzielte in der Nachspielzeit das Goldene Tor und in den USA träumt man bereits vom erneuten Viertelfinaleinzug nach 2002. Ghana ist das einzige afrikanische Team das die Ko. Runde erreichen konnte. Gegen Deutschland verlor man die entscheidende Partie mit 0:1 aber dadurch das Serbien auch verlor kam Ghana als Zweiter der Gruppe D weiter. Wie schon gegen Deutschland kann Verteidiger Isaac Vorsah mit Knieproblemen auch gegen die USA nicht spielen.
Mögliche Aufstellungen:
- USA
- Ghana
Livestreams:

26.6.10
Vorschau:
Den Sieg in der Gruppe A hatte sich Uruguay verdient, im entscheidenden Match gegen Mexiko konnten die Urus 1:0 gewinnen und das mit nur 10 Mann. Als eine der wenigen Mannschaften ist Uruguay noch ganz ohne Gegentor! Im Ausnahmezustand ist auch der Gegner aus Südkorea, die sich hinter Argentinien in der Gruppe B für das Achtelfinale qualifizieren konnten. Am Ende reichte ein 2:2 gegen Nigeria zum Weiterkommen, allerdings war es eine Zitterpartie denn die Afrikaner waren dicht dran am dritten Tor, scheiterten aber immer wieder an der guten Abwehr und die soll auch Trumpf sein in dieser Partie.
Mögliche Aufstellungen:
WM 2010 1/8Finale Uruguay – Südkorea
| Spiel 01 - 26.06. - 16:00 - Livestream | Uruguay | : | Südkorea |
Vorschau:
Den Sieg in der Gruppe A hatte sich Uruguay verdient, im entscheidenden Match gegen Mexiko konnten die Urus 1:0 gewinnen und das mit nur 10 Mann. Als eine der wenigen Mannschaften ist Uruguay noch ganz ohne Gegentor! Im Ausnahmezustand ist auch der Gegner aus Südkorea, die sich hinter Argentinien in der Gruppe B für das Achtelfinale qualifizieren konnten. Am Ende reichte ein 2:2 gegen Nigeria zum Weiterkommen, allerdings war es eine Zitterpartie denn die Afrikaner waren dicht dran am dritten Tor, scheiterten aber immer wieder an der guten Abwehr und die soll auch Trumpf sein in dieser Partie.
Mögliche Aufstellungen:
- Uruguay
- Südkorea
Livestreams:

25.6.10
Spanien Gruppensieger - Auch Chile weiter
Freitag, Juni 25, 2010
David Villa hat Europameister Spanien vor dem vorzeitigen WM-K.o. und einem frühzeitigen Duell mit Rekord- Weltmeister Brasilien bewahrt. Beim 2:1 (2:0) im «Schicksalspiel» gegen Chile brachte der Top-Stürmer den Titelanwärter am Freitagabend mit seinem dritten Turniertor (24.) auf Siegkurs und bereitete den zweiten Treffer durch Andrés Iniesta (37.) vor. Im Achtelfinale kommt es für den Sieger der Gruppe H am Dienstag nun zum brisanten Duell mit dem iberischen Nachbarn Portugal.
Highlighs/Tore:
Highlighs/Tore:
25.6.10
Didier Drogba und Co. haben sich gegen hoffnungslos unterlegene Nordkoreaner würdevoll von der WM-Bühne verabschiedet. Das bittere Vorrunden-Aus konnte das Starensemble von der Elfenbeinküste aber trotz des hochverdienten 3:0 (2:0) am Freitag in Nelspruit nicht mehr abwenden. Wie schon 2006 mussten die vor Turnierbeginn als Geheimfavoriten gehandelten Ivorer frühzeitig die Heimreise antreten, die Tore durch Yaya Touré (14. Minute), Romaric (20.) und Salomon Kalou (82.) waren da nur ein geringer Trost. Die Nobodys aus Nordkorea blieben bei ihrer zweiten WM-Teilnahme nach 1966 ohne Punktgewinn.
Highlights/Tore
Das Wunder verpasst, aber die Ehre gerettet:
Didier Drogba und Co. haben sich gegen hoffnungslos unterlegene Nordkoreaner würdevoll von der WM-Bühne verabschiedet. Das bittere Vorrunden-Aus konnte das Starensemble von der Elfenbeinküste aber trotz des hochverdienten 3:0 (2:0) am Freitag in Nelspruit nicht mehr abwenden. Wie schon 2006 mussten die vor Turnierbeginn als Geheimfavoriten gehandelten Ivorer frühzeitig die Heimreise antreten, die Tore durch Yaya Touré (14. Minute), Romaric (20.) und Salomon Kalou (82.) waren da nur ein geringer Trost. Die Nobodys aus Nordkorea blieben bei ihrer zweiten WM-Teilnahme nach 1966 ohne Punktgewinn.Highlights/Tore
25.6.10
Brasilianische Magerkost
Die brasilianischen Ball-Zauberer und Portugals Fußball-Künstler haben im Bruderduell enttäuscht und ihre hoffnungsvollen Fans mit einer tristen Nullnummer abgespeist. Mit dem 0:0 gegen Ronaldo und Co. am Freitag in Durban konnte der fünfmalige Weltmeister den Angriff der Portugiesen jedoch abwehren und zieht als Sieger der Gruppe G ins Achtelfinale ein. Vor 62 712 Zuschauern im Moses Mabhida-Stadion dominierten im Favoritenduell lange Zeit nur die Abwehrreihen. Erst im zweiten Durchgang drängten Cristiano Ronaldo und Co. mit mehr Engagement auf die Entscheidung, doch zu einem Treffer reichte es nicht. Als Gruppen-Zweitem droht Portugal nun im Achtelfinale ein «Bruder-Duell» gegen Europameister Spanien.
25.6.10
Die letzten Spiele:
Tabelle:
WM 2010 3.Spieltag Schweiz - Honduras
| Spiel 48 - 25.06. - 20:30 - Livestream | Schweiz | : | Honduras |
Die letzten Spiele:
Switzerland | Honduras | ||||
| 21.06.10 | Chile - Switzerland | 1 : 0 | 21.06.10 | Spain - Honduras | 2 : 0 |
| 16.06.10 | Spain - Switzerland | 0 : 1 | 16.06.10 | Honduras - Chile | 0 : 1 |
Tabelle:
Switzerland | Honduras | ||||||||||||||
| No | P | W | D | L | F:A | Pts | No | P | W | D | L | F:A | Pts | ||
| Total | 3 | 2 | 1 | 0 | 1 | 1:1 | 3 | 4 | 2 | 0 | 0 | 2 | 0:3 | 0 | |
| 1 Halbzeit | 3 | 2 | 0 | 2 | 0 | 0:0 | 2 | 4 | 2 | 0 | 0 | 2 | 0:2 | 0 | |
| 2 Halbzeit | 2 | 2 | 1 | 0 | 1 | 1:1 | 3 | 4 | 2 | 0 | 1 | 1 | 0:1 | 1 | |
Livestreams:

25.6.10
Die letzten Spiele:
Tabelle:
WM 2010 3.Spieltag Chile - Spanien
| Spiel 47 - 25.06. - 20:30 - Livestream | Chile | : | Spanien |
Die letzten Spiele:
Chile | Spain | ||||
| 21.06.10 | Chile - Switzerland | 1 : 0 | 21.06.10 | Spain - Honduras | 2 : 0 |
| 16.06.10 | Honduras - Chile | 0 : 1 | 16.06.10 | Spain - Switzerland | 0 : 1 |
| Kopf an Kopf: |
| 2008-11-19 | Spain - Chile | 3 : 0 |
| 2005-06-14 | Chile - Spain | 0 : 7 |
Tabelle:
Chile | Spain | ||||||||||||||
| No | P | W | D | L | F:A | Pts | No | P | W | D | L | F:A | Pts | ||
| Total | 1 | 2 | 2 | 0 | 0 | 2:0 | 6 | 2 | 2 | 1 | 0 | 1 | 2:1 | 3 | |
| 1 Halbzeit | 2 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1:0 | 4 | 1 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1:0 | 4 | |
| 2 Halbzeit | 1 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1:0 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | 1 | 1:1 | 3 | |
Livestreams:

25.6.10
Michael Ballack kehrt zu Bayer 04 Leverkusen zurück. Am Freitag wurden letzte Vertragsdetails zwischen dem Fußball-Bundesligisten und dem Nationalmannschaftskapitän geklärt, beide Seiten einigten sich auf einen Vertrag bis Juni 2012.
Der 33-Jährige spielte bereits von 1999 bis 2002 für die Werkself, bevor er zu Bayern München weiterzog.
Die Verpflichtung von Ballack soll dem viermaligen deutschen "Meisterschaftszweiten" den Traum vom ersten Titel näher bringen und den Europa-League-Teilnehmer wieder zu einer Konstante im internationalen Geschäft machen.
Ballack wird wegen seiner Syndesmoseband-Verletzung, die er sich im letzten Spiel für den FC Chelsea bei einem Foul von Kevin- Prince Boateng zugezogen hatte, nicht zum Trainingsauftakt der Leverkusener an diesem Montag erwartet. Auch seinen Vertrag kann der noch im Urlaub weilende Sachse erst in den kommenden Tagen unterzeichnen, da er bei einem Viertelfinaleinzug der deutschen Elf in Südafrika noch eine WM-Reise plant.
Der Mitkonkurrent im Millionen-Poker um Ballack, der VfL Wolfsburg, zog trotz der finanziell attraktiveren Offerte den Kürzeren. Der zweite Bundesliga-Mitinteressent Hamburger SV hatte schon nach kurzer Tuchfühlung mit Ballack-Berater Michael Becker kapituliert. Schließlich hat Wolfsburg als Meister von 2009 dem ablösefreien Mittelfeldstar deutlich mehr Bares geboten. Während die Niedersachsen rund 17 Millionen Euro offeriert haben sollen, lag bei Leverkusen das Limit bei etwa zwölf Millionen Euro.
Letztendlich gab aber nicht das Geld den Ausschlag: Es ist viel Herz und Emotion mit im Spiel. Das erkannte auch Dieter Hoeneß. «Es ist natürlich schade, dass er sich nicht für den VfL Wolfsburg entschieden hat. Letztendlich hat sich Michael Ballack aus alter Verbundenheit für Bayer Leverkusen entschieden.
Ballack wechselt zu Leverkusen
Michael Ballack kehrt zu Bayer 04 Leverkusen zurück. Am Freitag wurden letzte Vertragsdetails zwischen dem Fußball-Bundesligisten und dem Nationalmannschaftskapitän geklärt, beide Seiten einigten sich auf einen Vertrag bis Juni 2012. Der 33-Jährige spielte bereits von 1999 bis 2002 für die Werkself, bevor er zu Bayern München weiterzog.
Die Verpflichtung von Ballack soll dem viermaligen deutschen "Meisterschaftszweiten" den Traum vom ersten Titel näher bringen und den Europa-League-Teilnehmer wieder zu einer Konstante im internationalen Geschäft machen.
Ballack wird wegen seiner Syndesmoseband-Verletzung, die er sich im letzten Spiel für den FC Chelsea bei einem Foul von Kevin- Prince Boateng zugezogen hatte, nicht zum Trainingsauftakt der Leverkusener an diesem Montag erwartet. Auch seinen Vertrag kann der noch im Urlaub weilende Sachse erst in den kommenden Tagen unterzeichnen, da er bei einem Viertelfinaleinzug der deutschen Elf in Südafrika noch eine WM-Reise plant.
Der Mitkonkurrent im Millionen-Poker um Ballack, der VfL Wolfsburg, zog trotz der finanziell attraktiveren Offerte den Kürzeren. Der zweite Bundesliga-Mitinteressent Hamburger SV hatte schon nach kurzer Tuchfühlung mit Ballack-Berater Michael Becker kapituliert. Schließlich hat Wolfsburg als Meister von 2009 dem ablösefreien Mittelfeldstar deutlich mehr Bares geboten. Während die Niedersachsen rund 17 Millionen Euro offeriert haben sollen, lag bei Leverkusen das Limit bei etwa zwölf Millionen Euro.
Letztendlich gab aber nicht das Geld den Ausschlag: Es ist viel Herz und Emotion mit im Spiel. Das erkannte auch Dieter Hoeneß. «Es ist natürlich schade, dass er sich nicht für den VfL Wolfsburg entschieden hat. Letztendlich hat sich Michael Ballack aus alter Verbundenheit für Bayer Leverkusen entschieden.
25.6.10
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25.6.10
Tabelle:
wm 2010 3.Spieltag Nordkorea - Elfenbeinküste
| Spiel 46 - 25.06. - 16:00 - Livestream | Nordkorea | : | Elfenbeinküste |
| Die anderen Spiele: |
Korea DPR | Cote d\'Ivoire | ||||
| 21.06.10 | Portugal - Korea DPR | 7 : 0 | 20.06.10 | Brazil - Cote d'Ivoire | 3 : 1 |
| 15.06.10 | Brazil - Korea DPR | 2 : 1 | 15.06.10 | Cote d'Ivoire - Portugal | 0 : 0 |
Tabelle:
Korea DPR | Cote d\'Ivoire | ||||||||||||||
| No | P | W | D | L | F:A | Pts | No | P | W | D | L | F:A | Pts | ||
| Total | 4 | 2 | 0 | 0 | 2 | 1:9 | 0 | 3 | 2 | 0 | 1 | 1 | 1:3 | 1 | |
| 1 Halbzeit | 3 | 2 | 0 | 1 | 1 | 0:1 | 1 | 4 | 2 | 0 | 1 | 1 | 0:1 | 1 | |
| 2 Halbzeit | 4 | 2 | 0 | 0 | 2 | 1:8 | 0 | 3 | 2 | 0 | 1 | 1 | 1:2 | 1 | |
Livestreams:
25.6.10
Die anderen Spiele:
Tabelle:
WM 2010 3.Spieltag Portugal - Brasilien
| Spiel 45 - 25.06. - 16:00 - Livestream | Portugal | : | Brasilien |
Die anderen Spiele:
Portugal | Brazil | ||||
| 21.06.10 | Portugal - Korea DPR | 7 : 0 | 20.06.10 | Brazil - Cote d'Ivoire | 3 : 1 |
| 15.06.10 | Cote d'Ivoire - Portugal | 0 : 0 | 15.06.10 | Brazil - Korea DPR | 2 : 1 |
| Kopf an Kopf: |
| 2008-11-20 | Brazil - Portugal | 6 : 2 |
| 2007-02-06 | Brazil - Portugal | 0 : 2 |
Tabelle:
Portugal | Brazil | ||||||||||||||
| No | P | W | D | L | F:A | Pts | No | P | W | D | L | F:A | Pts | ||
| Total | 2 | 2 | 1 | 1 | 0 | 7:0 | 4 | 1 | 2 | 2 | 0 | 0 | 5:2 | 6 | |
| 1 Halbzeit | 1 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1:0 | 4 | 2 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1:0 | 4 | |
| 2 Halbzeit | 2 | 2 | 1 | 1 | 0 | 6:0 | 4 | 1 | 2 | 2 | 0 | 0 | 4:2 | 6 | |
Livestreams:
23.6.10
England und USA ziehen ins Achtelfinale ein
Mittwoch, Juni 23, 2010
England hat den drohenden Vorrunden-K.o. bei der Fußball-WM abgewendet und mit einem 1:0-Sieg gegen Slowenien als Zweiter der Gruppe C das Achtelfinale erreicht. Damit würde der Weltmeister von 1966 in der K.o.-Runde auf die deutsche Mannschaft treffen, falls sich diese am Abend mit einem Erfolg gegen Ghana Platz eins in der Gruppe D sichert. Den Gruppensieg feierte das Team der USA durch den in letzter Sekunde erkämpften 1:0-Sieg gegen Algerien.
23.6.10
Lucio: "Es hat mich sehr glücklich gemacht, gegen einen Verein zu gewinnen, der kein großes Vertrauen in meine Arbeit mehr hatte"
23.6.10
Savio Nsereko kehrt zum TSV 1860 München zurück. Der ehemalige Jugendspieler der „Löwen“ wird für ein Jahr vom italienischen Erstligisten AC Florenz ausgeliehen. In München erhofft sich der 20-jährige Mittelfeldspieler mehr Einsatzzeiten als zuletzt in der Serie A. „Wir freuen uns sehr, dass der Transfer realisiert werden konnte", zeigte sich 1860-Sportdirektor Miroslav Stevic begeistert. „Savio wird unser Offensivspiel mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke bereichern."
Zwischen 1999 und 2005 war Nsereko bereits in der Jugend der 1860er aktiv, ehe sich der damals 16-Jährige zu einem Wechsel zu Brescia Calcio in die italienische Serie B (27 Pflichtspiele, 5 Tore, 7 Vorlagen) entschied. Im Januar 2009 folgte der Transfer zu West Ham United in die englische Premier League (11 Spiele, 1 Vorlage). Nach nur acht Monaten wurde Nsereko zum AC Florenz transferiert, das vergangene halbe Jahr verbrachte er auf Leihbasis beim FC Bologna (2 Spiele) in der Serie A.
1860 München leiht Nsereko vom AC Florenz aus
Savio Nsereko kehrt zum TSV 1860 München zurück. Der ehemalige Jugendspieler der „Löwen“ wird für ein Jahr vom italienischen Erstligisten AC Florenz ausgeliehen. In München erhofft sich der 20-jährige Mittelfeldspieler mehr Einsatzzeiten als zuletzt in der Serie A. „Wir freuen uns sehr, dass der Transfer realisiert werden konnte", zeigte sich 1860-Sportdirektor Miroslav Stevic begeistert. „Savio wird unser Offensivspiel mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke bereichern."Zwischen 1999 und 2005 war Nsereko bereits in der Jugend der 1860er aktiv, ehe sich der damals 16-Jährige zu einem Wechsel zu Brescia Calcio in die italienische Serie B (27 Pflichtspiele, 5 Tore, 7 Vorlagen) entschied. Im Januar 2009 folgte der Transfer zu West Ham United in die englische Premier League (11 Spiele, 1 Vorlage). Nach nur acht Monaten wurde Nsereko zum AC Florenz transferiert, das vergangene halbe Jahr verbrachte er auf Leihbasis beim FC Bologna (2 Spiele) in der Serie A.
23.6.10
Der FC Ingolstadt 04 treibt seine personellen Planungen für die kommende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga voran. Am Mittwoch gab der Aufsteiger den fünften Neuzugang bekannt: Der österreichische Nationalspieler Ronald Gercaliu vom SC Magna Wiener Neustadt erhält einen Zweijahres-Vertrag bei den Oberbayern. Der in Albanien geborene Abwehrspieler bestritt 14 Länderspiele für Österreich und stand auch schon bei Red Bull Salzburg, Austria Wien und Sturm Graz unter Vertrag. «Ronald ist eine echte Verstärkung für uns und soll ein wichtiger Baustein in unserer Zweitliga-Mannschaft werden», sagte FC-Trainer Michael Wiesinger.
Ingolstadt holt österreichischen Nationalspieler
Der FC Ingolstadt 04 treibt seine personellen Planungen für die kommende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga voran. Am Mittwoch gab der Aufsteiger den fünften Neuzugang bekannt: Der österreichische Nationalspieler Ronald Gercaliu vom SC Magna Wiener Neustadt erhält einen Zweijahres-Vertrag bei den Oberbayern. Der in Albanien geborene Abwehrspieler bestritt 14 Länderspiele für Österreich und stand auch schon bei Red Bull Salzburg, Austria Wien und Sturm Graz unter Vertrag. «Ronald ist eine echte Verstärkung für uns und soll ein wichtiger Baustein in unserer Zweitliga-Mannschaft werden», sagte FC-Trainer Michael Wiesinger.
23.6.10
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat den griechischen Nachwuchs-Nationalspieler Kyriakos Papadopoulos verpflichtet. Nach Angaben des Vereins vom Mittwoch wechselt der Abwehrspieler von Olympiakos Piräus zum deutschen Meisterschafts-Zweiten. Der 18-Jährige erhält einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2014 und wurde bereits zum Auftakttraining des Kaders von Chefcoach Felix Magath am Nachmittag erwartet. Papadopoulos spielte seit 2007 für den griechischen Erstligisten Piräus und debütierte 2008 als jüngster Spieler in der U 21-Auswahl Griechenlands.
Papadopoulos wechselt zu Schalke 04
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat den griechischen Nachwuchs-Nationalspieler Kyriakos Papadopoulos verpflichtet. Nach Angaben des Vereins vom Mittwoch wechselt der Abwehrspieler von Olympiakos Piräus zum deutschen Meisterschafts-Zweiten. Der 18-Jährige erhält einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2014 und wurde bereits zum Auftakttraining des Kaders von Chefcoach Felix Magath am Nachmittag erwartet. Papadopoulos spielte seit 2007 für den griechischen Erstligisten Piräus und debütierte 2008 als jüngster Spieler in der U 21-Auswahl Griechenlands.
23.6.10
Horst Heldt , Manager des VfB Stuttgart, hat seinen Vertrag bei den Schwaben laut Informationen der „Bild“ vorzeitig aufgelöst und heuert nun beim FC Schalke 04 an. Bei den Königsblauen soll der 40-Jährige neben Trainer Felix Magath den Posten des Managers einnehmen und zudem einen Sitz im Vorstand erhalten.
Die Aufgabenteilung soll dabei wie folgt funktionieren: Magath und Heldt sollen sich gemeinsam um den Bereich Sport kümmern, während das Ressort Kommunikation nur vom Cheftrainer geleitet wird. Zudem fällt die Marketing-Abteilung ins Aufgabenfeld des Neu-Schalkers.
Bereits 2009 wollte Magath Heldt zu S04 ködern. Während die Bemühungen des 56-Jährigen damals noch vergebens waren, hat er nun seinen Wunschkandidaten für den Managerposten an seiner Seite.
Manager Heldt verlässt Stuttgart
Horst Heldt , Manager des VfB Stuttgart, hat seinen Vertrag bei den Schwaben laut Informationen der „Bild“ vorzeitig aufgelöst und heuert nun beim FC Schalke 04 an. Bei den Königsblauen soll der 40-Jährige neben Trainer Felix Magath den Posten des Managers einnehmen und zudem einen Sitz im Vorstand erhalten.Die Aufgabenteilung soll dabei wie folgt funktionieren: Magath und Heldt sollen sich gemeinsam um den Bereich Sport kümmern, während das Ressort Kommunikation nur vom Cheftrainer geleitet wird. Zudem fällt die Marketing-Abteilung ins Aufgabenfeld des Neu-Schalkers.
Bereits 2009 wollte Magath Heldt zu S04 ködern. Während die Bemühungen des 56-Jährigen damals noch vergebens waren, hat er nun seinen Wunschkandidaten für den Managerposten an seiner Seite.
23.6.10
Mata für 20 Millionen Euro zum FC Barcelona
Spaniens WM-Neuling Juan Manuel Mata wechselt für angeblich 20 Millionen Euro vom FC Valencia zum FC Barcelona. Dies berichteten mehrere spanische Radiosender am Mittwoch. Der 22 Jahre alte Offensivspieler folgt damit seinem Vereinskollegen David Villa, den der spanische Meister schon vor der Fußball-Weltmeisterschaft für 40 Millionen verpflichtet hat. Mata soll bei den Katalanen einen Fünfjahresvertrag erhalten. Trainer Vicente del Bosque hatte den Flügelflitzer beim 2:0-Sieg gegen Honduras in der zweiten Halbzeit eingewechselt.
23.6.10
Abwehrspieler Christian Lell steht laut Medienberichten vom Mittwoch vor einem Wechsel vom deutschen Fußball- Meister Bayern München zu Hertha BSC. Demnach soll der 25-Jährige, der beim Rekordmeister in der abgelaufenen Saison lediglich zu einem Einsatz im DFB-Pokal kam, einen Einjahresvertrag beim Bundesliga- Absteiger unterschreiben. Der Kontrakt des Rechtsverteidigers würde sich demnach im Fall des direkten Wiederaufstiegs bis 2013 verlängern. Unklar ist, ob die Berliner eine Ablöse zahlen müssen, weil Lell bei den Bayern noch bis 2011 unter Vertrag steht. Die medizinische Untersuchung steht noch aus. Lell würde beim Bundesliga- Absteiger den Polen Lukasz Piszczek ersetzen, der Hertha verlässt.
Lell wechselt zur Hertha
Abwehrspieler Christian Lell steht laut Medienberichten vom Mittwoch vor einem Wechsel vom deutschen Fußball- Meister Bayern München zu Hertha BSC. Demnach soll der 25-Jährige, der beim Rekordmeister in der abgelaufenen Saison lediglich zu einem Einsatz im DFB-Pokal kam, einen Einjahresvertrag beim Bundesliga- Absteiger unterschreiben. Der Kontrakt des Rechtsverteidigers würde sich demnach im Fall des direkten Wiederaufstiegs bis 2013 verlängern. Unklar ist, ob die Berliner eine Ablöse zahlen müssen, weil Lell bei den Bayern noch bis 2011 unter Vertrag steht. Die medizinische Untersuchung steht noch aus. Lell würde beim Bundesliga- Absteiger den Polen Lukasz Piszczek ersetzen, der Hertha verlässt.
23.6.10
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln leiht seinen Ersatztorhüter Thomas Kessler zum Ligakonkurrenten FC St. Pauli aus. Nach Angaben des Kölner Vereins vom Dienstagabend wurde der Vertrag mit dem 24-Jährigen vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2013 verlängert. Dennoch wechselt Kessler zum 1. Juli mit der Option zu Aufsteiger St. Pauli, bereits nach einem Jahr zum 1. FC Köln zurückkehren zu können. «Thomas und der 1. FC Köln sind übereingekommen, mit diesem Leihgeschäft seinem Wunsch nach mehr Spielpraxis zu entsprechen», sagte Kölns Manager Michael Meier.
Kessler als Leihe St. Pauli
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln leiht seinen Ersatztorhüter Thomas Kessler zum Ligakonkurrenten FC St. Pauli aus. Nach Angaben des Kölner Vereins vom Dienstagabend wurde der Vertrag mit dem 24-Jährigen vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2013 verlängert. Dennoch wechselt Kessler zum 1. Juli mit der Option zu Aufsteiger St. Pauli, bereits nach einem Jahr zum 1. FC Köln zurückkehren zu können. «Thomas und der 1. FC Köln sind übereingekommen, mit diesem Leihgeschäft seinem Wunsch nach mehr Spielpraxis zu entsprechen», sagte Kölns Manager Michael Meier.
23.6.10
Vorschau:
Spannend ist es in der Gruppe D, wo alle Mannschaften noch die Chance haben aufzusteigen. Sehr gute Chancen haben die Serben, denen ein Sieg gegen Australien bereits reichen würde, zumindest für Platz 2. Serbien legte gegen Ghana mit dem 0:1 einen Fehlstart hin, konnte diesen aber mit dem 1:0 über Deutschland egalisieren, allerdings schafften es die Serben bisher noch nicht richtig zu überzeugen weder ein Ninkovic noch Stankovic. Die Australier wiederum hatten sich gut erholt von der 0:4 Klatsche gegen Deutschland und mit etwas mehr Glück wäre mehr drinnen gewesen als nur das 1:1 gegen Ghana, allerdings fehlen Coach Verbeek die beiden gesperrten Moore (Gelbsperre) und Kewell (Rotsperre).
Mögliche Aufstellungen:
WM 2010 3.Spieltag Australien - Serbien
| Spiel 40 - 23.06. - 20:30 - Livestream | Australien | : | Serbien |
Vorschau:
Spannend ist es in der Gruppe D, wo alle Mannschaften noch die Chance haben aufzusteigen. Sehr gute Chancen haben die Serben, denen ein Sieg gegen Australien bereits reichen würde, zumindest für Platz 2. Serbien legte gegen Ghana mit dem 0:1 einen Fehlstart hin, konnte diesen aber mit dem 1:0 über Deutschland egalisieren, allerdings schafften es die Serben bisher noch nicht richtig zu überzeugen weder ein Ninkovic noch Stankovic. Die Australier wiederum hatten sich gut erholt von der 0:4 Klatsche gegen Deutschland und mit etwas mehr Glück wäre mehr drinnen gewesen als nur das 1:1 gegen Ghana, allerdings fehlen Coach Verbeek die beiden gesperrten Moore (Gelbsperre) und Kewell (Rotsperre).Mögliche Aufstellungen:
- Australien
- Serbien
Livestreams:
23.6.10
Vorschau:
Auf das DFB-Team wartet mit Ghana ein echtes Endspiel, denn nur ein Sieg garantiert das sichere Weiterkommen, schon ein Remis würde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ausreichen. Ghana auf der anderen Seite ist das einzige afrikanische Land, das es selber in der Hand hat, eine Runde weiterzukommen, derzeit führt Ghana in der Gruppe D mit 4 Punkten vor Deutschland. Die Ghanaer schluge
n im Auftaktspiel Serbien mit 1:0 und kamen im zweiten Spiel gegen Australien zu einem 1:1. Beide Tore fielen übrigens aus Elfmeter, ein Feldspieltor blieb den Afrikaner bisher vorenthalten. Verteidiger Isaac Vorsah ist mit Knieproblemen angeschlagen. Jogi Löw auf deutscher Seite muss Miroslav Klose ersetzen, der bei der Serbien Niederlage (0:1) mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste, für ihn wird wahrscheinlich Cacau auflaufen. Dieses Endspiel gegen Ghana wollte man unbedingt vermeiden, doch nach dem famosen 4:0 gegen Australien musste man sich den Serben geschlagen geben obwohl man selbst mit 10 Mann über weite Strecken des Spieles die bessere Mannschaft war als Serbien.
Mögliche Aufstellungen:
WM 2010 3.Spieltag Ghana - Deutschland
| Spiel 39 - 23.06. - 20:30 - Livestream | Ghana | : | Deutschland |
Vorschau:
Auf das DFB-Team wartet mit Ghana ein echtes Endspiel, denn nur ein Sieg garantiert das sichere Weiterkommen, schon ein Remis würde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ausreichen. Ghana auf der anderen Seite ist das einzige afrikanische Land, das es selber in der Hand hat, eine Runde weiterzukommen, derzeit führt Ghana in der Gruppe D mit 4 Punkten vor Deutschland. Die Ghanaer schlugen im Auftaktspiel Serbien mit 1:0 und kamen im zweiten Spiel gegen Australien zu einem 1:1. Beide Tore fielen übrigens aus Elfmeter, ein Feldspieltor blieb den Afrikaner bisher vorenthalten. Verteidiger Isaac Vorsah ist mit Knieproblemen angeschlagen. Jogi Löw auf deutscher Seite muss Miroslav Klose ersetzen, der bei der Serbien Niederlage (0:1) mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste, für ihn wird wahrscheinlich Cacau auflaufen. Dieses Endspiel gegen Ghana wollte man unbedingt vermeiden, doch nach dem famosen 4:0 gegen Australien musste man sich den Serben geschlagen geben obwohl man selbst mit 10 Mann über weite Strecken des Spieles die bessere Mannschaft war als Serbien.
Mögliche Aufstellungen:
- Ghana
- Deutschland
Livestreams:
23.6.10
Vorschau:
Die besten Voraussetzungen zum Achtelfinaleinzug haben die USA, mit einem Sieg über Algerien wäre man
fix qualifiziert. Aber auch Algerien hat nach dem 0:0 noch eine theoretische Chance. Die USA spielten zweimal unentschieden, gegen England 1:1 und gegen Slowenien 2:2, wobei man bereits mit 0:2 im Rückstand lag. Die Algerier verloren zum Auftakt gegen Slowenien 0:1, kamen aber gegen England zu einem überraschenden 0:0. Bei den USA ist Findley gelbgesperrt, Algerien kann dagegen mit der Elf auftreten die gegen England Remis spielte.
Mögliche Aufstellungen:
USA
Howard (1) – Cherundolo (6), DeMerit (15), Onyewu (5), Bocanegra (3) – Bradley (4), Torres (16) – Donovan (10), Dempsey (8) – Altidore (17), Buddle (14)
Algerien
M’Bohli (23) – Bougherra (2), Halliche (5), Yahia (4), Belhadj (3) – Lacen (8), Yebda (19) – Kadir (21), Ziani (15) – Matmour (13) – Djebbour (11)
WM 2010 3.Spieltag USA - Algerien
| Spiel 38 - 23.06. - 16:00 - Livestream | USA | : | Algerien |
Vorschau:
Die besten Voraussetzungen zum Achtelfinaleinzug haben die USA, mit einem Sieg über Algerien wäre man fix qualifiziert. Aber auch Algerien hat nach dem 0:0 noch eine theoretische Chance. Die USA spielten zweimal unentschieden, gegen England 1:1 und gegen Slowenien 2:2, wobei man bereits mit 0:2 im Rückstand lag. Die Algerier verloren zum Auftakt gegen Slowenien 0:1, kamen aber gegen England zu einem überraschenden 0:0. Bei den USA ist Findley gelbgesperrt, Algerien kann dagegen mit der Elf auftreten die gegen England Remis spielte.
Mögliche Aufstellungen:
USA
Howard (1) – Cherundolo (6), DeMerit (15), Onyewu (5), Bocanegra (3) – Bradley (4), Torres (16) – Donovan (10), Dempsey (8) – Altidore (17), Buddle (14)
Algerien
M’Bohli (23) – Bougherra (2), Halliche (5), Yahia (4), Belhadj (3) – Lacen (8), Yebda (19) – Kadir (21), Ziani (15) – Matmour (13) – Djebbour (11)
Livestreams:
23.6.10
Vorschau:
In der Gruppe C kommt es zu einem Alles oder Nichts Spiel zwischen Slowenien und England. Wer das Spiel gewinnt, steht sich immer Achtelfinale. Ein Unentschieden würde nur Slowenien helfen, England jedoch wäre mit einem Remis so gut wie ausgeschieden. Die Slowenen liegen bisher im Soll, zum Auftakt gewann man die Partie gegen Algerien mit 1:0 und kam im zweiten zu einem 2:2 gegen die USA, wobei Slowenien bereits mit 2:0 führte. Trainer Matjaz Kek wird wohl dieselbe Elf auflaufen lassen wie gegen die USA. England hingegen bleibt bisher hinter den eigenen Ansprüch
en zurück, nur zwei Unentschieden gegen die USA (1:1) und der trostlose Kick gegen Algerien (0:0) und es rumort gewaltig hinter den Kulissen, auch Trainer Capello scheint seine Truppe nicht mehr im Griff zu haben und wirkte nach dem 0:0 gegen Algerien ratlos.
Mögliche Aufstellungen:
Slowenien
S. Handanovic (1) – Brecko (2), Suler (4), Cesar (5), Jokic (13) – Birsa (10), Radosavljevic (18), Koren (8), Kirm (17) – Novakovic (11), Ljubijankic (9)
England
D. James (1) – G. Johnson (2), Upson (15), Terry (6), A. Cole (3) – Lampard (8), Barry (14) – J. Cole (11), Gerrard (4) – Rooney (10), Defoe (19)
WM 2010 3.Spieltag Slowenien - England
| Spiel 37 - 23.06. - 16:00 - Livestream | Slowenien | : | England |
Vorschau:
In der Gruppe C kommt es zu einem Alles oder Nichts Spiel zwischen Slowenien und England. Wer das Spiel gewinnt, steht sich immer Achtelfinale. Ein Unentschieden würde nur Slowenien helfen, England jedoch wäre mit einem Remis so gut wie ausgeschieden. Die Slowenen liegen bisher im Soll, zum Auftakt gewann man die Partie gegen Algerien mit 1:0 und kam im zweiten zu einem 2:2 gegen die USA, wobei Slowenien bereits mit 2:0 führte. Trainer Matjaz Kek wird wohl dieselbe Elf auflaufen lassen wie gegen die USA. England hingegen bleibt bisher hinter den eigenen Ansprüchen zurück, nur zwei Unentschieden gegen die USA (1:1) und der trostlose Kick gegen Algerien (0:0) und es rumort gewaltig hinter den Kulissen, auch Trainer Capello scheint seine Truppe nicht mehr im Griff zu haben und wirkte nach dem 0:0 gegen Algerien ratlos.
Mögliche Aufstellungen:
Slowenien
S. Handanovic (1) – Brecko (2), Suler (4), Cesar (5), Jokic (13) – Birsa (10), Radosavljevic (18), Koren (8), Kirm (17) – Novakovic (11), Ljubijankic (9)
England
D. James (1) – G. Johnson (2), Upson (15), Terry (6), A. Cole (3) – Lampard (8), Barry (14) – J. Cole (11), Gerrard (4) – Rooney (10), Defoe (19)
Livestreams:
22.6.10
Südafrika hat das «Wunder von Bloemfontein» knapp verpasst. Trotz eines 2:1 (2:0) gegen den erneut enttäuschenden Vize-Weltmeister Frankreich und ohrenbetäubender Unterstützung durch die eigenen Fans schied die «Bafana Bafana» am Dienstag als erster Gastgeber in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft nach der Vorrunde aus. Die um drei Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber Mexiko (0:1 gegen Uruguay) gab am Ende den Ausschlag.
Vor 39 415 begeisterten Zuschauern im Free State Stadion schickten Bongani Khumalo (20.) und Katlego Mphela (37.) mit ihren Treffern auch die Chaos-Truppe der «Bleus» vorzeitig nach Hause. Florent Malouda (70.) gelang auf Vorarbeit von Bayern-Star Franck Ribéry nur noch der Anschluss. Nach einer Roten Karte für Yohann Gourcuff (26.) war für die «Equipe tricolore» beim Abschiedsspiel des umstrittenen Trainers Raymond Domenech die Blamage perfekt. Auch bei der WM 2002 war Frankreich nach der Vorrunde sieglos ausgeschieden.
Das heillose Durcheinander der vergangenen Tage fand bei den Franzosen auf dem Rasen seine Fortsetzung. Zwar bemühte sich das vor Turnierbeginn als Mitfavorit gehandelte Team im «Spiel für die Ehre» («L'Equipe») den peinlichen Eindruck zu revidieren, brachte sich jedoch durch individuelle Fehler um alle Chancen. Negativer Höhepunkt war der umstrittene Platzverweis für Gourcuff, den Referee Oscar Ruiz aus Kolumbien wegen eines Ellbogeneinsatzes gegen Macbeth Sibaya in die Kabine schickte.
Schon beim Verlesen der Mannschaftsaufstellungen musste sich Domenech gellende Pfiffe der französischen Fans anhören. Als Reaktion auf den Trainingsboykott hatte er in seinem Team kräftig aufgeräumt und unter anderen Kapitän Patrice Evra auf die Bank gesetzt. Dass er den unerfahrenen und bei dieser WM noch nicht eingesetzten Alou Diarra zum neuen Spielführer machte, ist nur Beleg dafür, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen dem Coach und seinen Spielern nach dem Rauswurf von Nicolas Anelka ist.
Ganz anders die «Bafana Bafana»: Das Team der Gastgeber begeisterte seine erwartungsvollen Fans und kämpfte mit Herz und Leidenschaft um das erhoffte Wunder. Nach 20 Minuten wurde der Einsatz mit der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung belohnt, als Abwehrspieler Khumalo einen Eckball von Siphiwe Tshabalala zum 1:0 verwertete. Frankreichs Keeper Hugo Lloris irrte bei der Hereingabe ohne Orientierung durch seinen Fünf-Meter-Raum.
Wenig später zielte Katlego Mphela von der Strafraumgrenze knapp daneben und setzte damit das nächste Achtungszeichen (25.). Carlos Alberto Parreira hatte ganz auf Angriff gesetzt und brachte mit Bernard Parker von Twente Enschede einen zweiten Stürmer. Die Maßnahme zahlte sich aus, denn acht Minuten vor der Pause verwandelte Mphela die Arena endgültig in ein Tollhaus. Im Zweikampf mit dem zögernden Gael Clichy stocherte der Angreifer von den Sundowns Pretoria den Ball zum 2:0 über die Linie. Wie erstarrt verfolgte Domenech das Geschehen vor seiner Bank stehend.
Der Coach hatte auch im zweiten Durchgang wenig Grund zur Freude, weil vor allem der quirlige Mphela seine Abwehr immer wieder durcheinanderwirbelte. In der 50. Minute traf der Angreifer das Lattenkreuz, dann verhinderte Torhüter Lloris gegen Mphela das drohende 3:0. Auch der zweite Turniereinsatz von Thierry Henry ab der 46. Minute half den «Bleus» zunächst nicht auf die Sprünge. Erst als bei den Hausherren die Kräfte erlahmten, wurde der Favorit stärker und kam durch Malouda zu seinem ersten Turniertor.
Highlights und Tore
Blamage für Frankreich
Dienstag, Juni 22, 2010
Südafrika hat das «Wunder von Bloemfontein» knapp verpasst. Trotz eines 2:1 (2:0) gegen den erneut enttäuschenden Vize-Weltmeister Frankreich und ohrenbetäubender Unterstützung durch die eigenen Fans schied die «Bafana Bafana» am Dienstag als erster Gastgeber in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft nach der Vorrunde aus. Die um drei Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber Mexiko (0:1 gegen Uruguay) gab am Ende den Ausschlag.Vor 39 415 begeisterten Zuschauern im Free State Stadion schickten Bongani Khumalo (20.) und Katlego Mphela (37.) mit ihren Treffern auch die Chaos-Truppe der «Bleus» vorzeitig nach Hause. Florent Malouda (70.) gelang auf Vorarbeit von Bayern-Star Franck Ribéry nur noch der Anschluss. Nach einer Roten Karte für Yohann Gourcuff (26.) war für die «Equipe tricolore» beim Abschiedsspiel des umstrittenen Trainers Raymond Domenech die Blamage perfekt. Auch bei der WM 2002 war Frankreich nach der Vorrunde sieglos ausgeschieden.
Das heillose Durcheinander der vergangenen Tage fand bei den Franzosen auf dem Rasen seine Fortsetzung. Zwar bemühte sich das vor Turnierbeginn als Mitfavorit gehandelte Team im «Spiel für die Ehre» («L'Equipe») den peinlichen Eindruck zu revidieren, brachte sich jedoch durch individuelle Fehler um alle Chancen. Negativer Höhepunkt war der umstrittene Platzverweis für Gourcuff, den Referee Oscar Ruiz aus Kolumbien wegen eines Ellbogeneinsatzes gegen Macbeth Sibaya in die Kabine schickte.
Schon beim Verlesen der Mannschaftsaufstellungen musste sich Domenech gellende Pfiffe der französischen Fans anhören. Als Reaktion auf den Trainingsboykott hatte er in seinem Team kräftig aufgeräumt und unter anderen Kapitän Patrice Evra auf die Bank gesetzt. Dass er den unerfahrenen und bei dieser WM noch nicht eingesetzten Alou Diarra zum neuen Spielführer machte, ist nur Beleg dafür, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen dem Coach und seinen Spielern nach dem Rauswurf von Nicolas Anelka ist.
Ganz anders die «Bafana Bafana»: Das Team der Gastgeber begeisterte seine erwartungsvollen Fans und kämpfte mit Herz und Leidenschaft um das erhoffte Wunder. Nach 20 Minuten wurde der Einsatz mit der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung belohnt, als Abwehrspieler Khumalo einen Eckball von Siphiwe Tshabalala zum 1:0 verwertete. Frankreichs Keeper Hugo Lloris irrte bei der Hereingabe ohne Orientierung durch seinen Fünf-Meter-Raum.
Wenig später zielte Katlego Mphela von der Strafraumgrenze knapp daneben und setzte damit das nächste Achtungszeichen (25.). Carlos Alberto Parreira hatte ganz auf Angriff gesetzt und brachte mit Bernard Parker von Twente Enschede einen zweiten Stürmer. Die Maßnahme zahlte sich aus, denn acht Minuten vor der Pause verwandelte Mphela die Arena endgültig in ein Tollhaus. Im Zweikampf mit dem zögernden Gael Clichy stocherte der Angreifer von den Sundowns Pretoria den Ball zum 2:0 über die Linie. Wie erstarrt verfolgte Domenech das Geschehen vor seiner Bank stehend.
Der Coach hatte auch im zweiten Durchgang wenig Grund zur Freude, weil vor allem der quirlige Mphela seine Abwehr immer wieder durcheinanderwirbelte. In der 50. Minute traf der Angreifer das Lattenkreuz, dann verhinderte Torhüter Lloris gegen Mphela das drohende 3:0. Auch der zweite Turniereinsatz von Thierry Henry ab der 46. Minute half den «Bleus» zunächst nicht auf die Sprünge. Erst als bei den Hausherren die Kräfte erlahmten, wurde der Favorit stärker und kam durch Malouda zu seinem ersten Turniertor.
Highlights und Tore
22.6.10
Südkorea im Achtelfinale
Der Alptraum für Afrika geht weiter: Mit dem 2:2 (1:1) gegen Südkorea muss Nigeria als drittes Team vom Schwarzen Kontinent bei der ersten WM auf afrikanischem Boden die Heimreise antreten. In einer dramatischen Schlussphase genügte den tapfer kämpfenden «Taeguk Warriors» das schmeichelhafte Remis zum zweiten Achtelfinaleinzug nach 2002. Vor 61.874 Zuschauern hatte Kalu Uche (12. Minute) die «Super Eagles» am Dienstag in Durban in Führung gebracht. Lee Jung-Soo (38.) und Park Chu-Young (49.) drehten die Partie. Da Aiyegbeni Yakubu (69./Foulelfmeter) nur noch der Ausgleich gelang, verabschiedete sich Nigeria nach Südafrika und Kamerun ohne Sieg von der WM.
Nach den ersten beiden Turnierpleiten setzte Nigerias Coach Lars Lagerbäck auf Erfahrung, baute das Team auf vier Position um und brachte überraschend den 33 Jahre alten Nwankwo Kanu. Bei seiner dritten WM-Teilnahme stieg der Mittelfeldmotor mit dem 86. Länderspiel zum Rekordinternationalen auf und lenkte abgeklärt die Angriffe der Afrikaner.
Die «Super Eagles» bestimmten von Beginn an das Geschehen, Südkorea zog sich weit in die eigene Hälfte zurück. Nur mit überfallartigen Kontern übte der WM-Vierte von 2002 Druck auf die wacklige afrikanische Abwehr aus. Nach einem Fehler von Rabiu Afolabi vergab Lee Chung-Yong nach zwei Minuten die erste Chance einer munteren Partie.
Auf der anderen Seite sorgte ebenfalls eine Schläfrigkeit der Südkoreaner vor dem eigenen Tor für Gefahr - und den frühen Rückstand. Chidi Odiah durfte ungestört flanken, in der Mitte verlor der Freiburger Cha Du-Ri seinen Gegenspieler aus den Augen. Der brandgefährliche Uche stocherte bei seinem zweiten Turniertreffer den Ball an Jung Sung-Ryong vorbei.
Mit der Führung im Rücken kombinierte Nigeria gefällig und hatte durch den Hoffenheimer Chinedu Obasi zwei gute Möglichkeiten (23./30.). Doch bei seiner Rückkehr in der Startelf präsentierte sich der quirlige Außenstürmer häufig zu eigensinnig. Auch Uche hatte das 2:0 auf dem Fuß, der Fernschuss des 27-Jährigen knallte aber nur an den Pfosten (36.).
Wie beim unglücklichen 1:2 gegen Griechenland brachte sich der Olympiasieger von 1996 selbst um den Erfolg. Nach einem unnötigen Foul von Obasi segelte der Freistoß von Ki Sung-Yeung unberührt durch den nigerianischen Strafraum. Afolabi schlief erneut, Lee Jung-Soo stahl sich in seinem Rücken davon und schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein. Geschockt vom Rückschlag ging Nigeria bis zur Pause jeder Offensiv-Elan verloren.
Vier Minute nach dem Wiederanpfiff gingen die Blicke endgültig verzweifelt gen Himmel. Park Chu-Young zirkelte seinen Freistoß aus halblinker Position um die Mauer in die Torwartecke, wo der indisponierte Schlussmann Vincent Enyeama zu spät reagierte.
Nigeria drängte und vergab selbst größte Chancen. Aus drei Metern schob Aiyegbeni Yakubu (66.) den Ball aus zentraler Position am leeren Tor vorbei. Zwei Minuten später machte er es vom Elfmeterpunkt besser. Kim Nam-Il hatte Obasi zu Fall gebracht. Der eingewechselte Wolfsburger Obafemi Martins (80.) vergab kurz vor Schluss die Riesen- Möglichkeit zum Sieg, der das Weiterkommen bedeutet hätte.
Highlights und Tore:
Nach den ersten beiden Turnierpleiten setzte Nigerias Coach Lars Lagerbäck auf Erfahrung, baute das Team auf vier Position um und brachte überraschend den 33 Jahre alten Nwankwo Kanu. Bei seiner dritten WM-Teilnahme stieg der Mittelfeldmotor mit dem 86. Länderspiel zum Rekordinternationalen auf und lenkte abgeklärt die Angriffe der Afrikaner.
Die «Super Eagles» bestimmten von Beginn an das Geschehen, Südkorea zog sich weit in die eigene Hälfte zurück. Nur mit überfallartigen Kontern übte der WM-Vierte von 2002 Druck auf die wacklige afrikanische Abwehr aus. Nach einem Fehler von Rabiu Afolabi vergab Lee Chung-Yong nach zwei Minuten die erste Chance einer munteren Partie.
Auf der anderen Seite sorgte ebenfalls eine Schläfrigkeit der Südkoreaner vor dem eigenen Tor für Gefahr - und den frühen Rückstand. Chidi Odiah durfte ungestört flanken, in der Mitte verlor der Freiburger Cha Du-Ri seinen Gegenspieler aus den Augen. Der brandgefährliche Uche stocherte bei seinem zweiten Turniertreffer den Ball an Jung Sung-Ryong vorbei.
Mit der Führung im Rücken kombinierte Nigeria gefällig und hatte durch den Hoffenheimer Chinedu Obasi zwei gute Möglichkeiten (23./30.). Doch bei seiner Rückkehr in der Startelf präsentierte sich der quirlige Außenstürmer häufig zu eigensinnig. Auch Uche hatte das 2:0 auf dem Fuß, der Fernschuss des 27-Jährigen knallte aber nur an den Pfosten (36.).
Wie beim unglücklichen 1:2 gegen Griechenland brachte sich der Olympiasieger von 1996 selbst um den Erfolg. Nach einem unnötigen Foul von Obasi segelte der Freistoß von Ki Sung-Yeung unberührt durch den nigerianischen Strafraum. Afolabi schlief erneut, Lee Jung-Soo stahl sich in seinem Rücken davon und schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein. Geschockt vom Rückschlag ging Nigeria bis zur Pause jeder Offensiv-Elan verloren.
Vier Minute nach dem Wiederanpfiff gingen die Blicke endgültig verzweifelt gen Himmel. Park Chu-Young zirkelte seinen Freistoß aus halblinker Position um die Mauer in die Torwartecke, wo der indisponierte Schlussmann Vincent Enyeama zu spät reagierte.
Nigeria drängte und vergab selbst größte Chancen. Aus drei Metern schob Aiyegbeni Yakubu (66.) den Ball aus zentraler Position am leeren Tor vorbei. Zwei Minuten später machte er es vom Elfmeterpunkt besser. Kim Nam-Il hatte Obasi zu Fall gebracht. Der eingewechselte Wolfsburger Obafemi Martins (80.) vergab kurz vor Schluss die Riesen- Möglichkeit zum Sieg, der das Weiterkommen bedeutet hätte.
Highlights und Tore:
22.6.10
Trotz einer «Beton-Taktik» hat Griechenlands Trainer-Fuchs den Siegeszug von Titelaspirant Argentinien nicht stoppen können und sich vorzeitig von der WM-Bühne verabschieden müssen. Wie schon bei der Endrunden-Premiere vor 16 Jahren muss der Europameister von 2004 nach dem 0:2 (0:0) gegen den zweimaligen Weltmeister vorzeitig die Heimreise antreten. Bayern-Verteidiger Martin Demichelis (77. Minute) und Martin Palermo (89.) besiegelten am Dienstag mit ihren Treffern die Niederlage für die tapfer kämpfenden Griechen. Während es für «König» Otto vermutlich das letzte Spiel auf der Bank der Hellenen war, geht die WM-Reise für seinen Trainerkollegen Diego Maradona mit der Achtelfinal-Neuauflage von 2006 gegen Mexiko weiter.
Maradona testete nach den zwei souveränen Auftaktsiegen wie erwartet seinen «zweiten Anzug». Gegenüber dem 4:1 gegen Südkorea änderte er die Startelf gleich auf sieben Positionen, um den bisherigen Bankdrückern Spielpraxis zu verschaffen. Gegen die defensiv eingestellten Griechen, bei denen Georgios Samaras als einzige Spitze allein auf weiter Flur stand, kontrollierten die «Gauchos» dennoch von Beginn an die Partie.
Allerdings warteten die Fans vergeblich auf eine neuerliche Offensiv-Gala. Weltfußballer Lionel Messi, der das Team zwei Tage vor seinem 23. Geburtstag erstmals als Kapitän aufs Feld führen durfte, wurde von seinem Sonderbewacher Sokratis Papastathopoulos im ersten Durchgang aus dem Spiel genommen. Papastathopoulos verfolgte Messi quer über den gesamten Platz und ließ den Superstar vom FC Barcelona nicht zur Entfaltung kommen.
Lediglich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Messi seinen «Schatten» einmal abschütteln, scheiterte jedoch mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze an Griechen-Keeper Alexandros Tzorvas. Der Schlussmann von Panathinaikos Athen hatte wenige Sekunden zuvor bereits gegen Maxi Rodriguez einen Rückstand verhindert.
In der an Höhepunkten armen Partie blieben die einfallslosen Hellenen im ersten Durchgang ohne Torchance. Die Argentinier bekleckerten sich zwar auch nicht mit Ruhm, kamen durch einen Distanzschuss von Juan Sebastian Verón (19.) und Maradona- Schwiegersohn Sergio Agüero (18./32.) aber zu weiteren verheißungsvollen Möglichkeiten. Dennoch wirkten die Spieler des zweimaligen Weltmeisters zur Pause ratlos, während sich die Griechen freudig abklatschten.
Drei Minuten nach Wiederbeginn hätte Samaras für noch größeren Jubel sorgen können, doch der Stürmer von Celtic Glasgow verzog nach einem Patzer von Demichelis. Kurz darauf erreichte Rehhagel die Kunde vom Führungstreffer der Südkoreaner, weshalb der Coach mit der Hereinnahme von Sotirios Ninis endlich die Offensive verstärkte.
Chancen erspielten sich aber weiterhin nur die Südamerikaner. Nachdem Tzorvas die Griechen mit mehreren Glanzparaden vor einem Rückstand bewahrt hatte, brach ausgerechnet Demichelis den Tor-Bann. Der Innenverteidiger vom deutschen Meister und Pokalsieger Bayern München wuchtete die Kugel nach einer Ecke unhaltbar in die Maschen. Danach ergab sich Rehhagels Team in sein sportliches Schicksal.
Highlights und Tore:
WM-Aus für Rehhagels Griechen
Trotz einer «Beton-Taktik» hat Griechenlands Trainer-Fuchs den Siegeszug von Titelaspirant Argentinien nicht stoppen können und sich vorzeitig von der WM-Bühne verabschieden müssen. Wie schon bei der Endrunden-Premiere vor 16 Jahren muss der Europameister von 2004 nach dem 0:2 (0:0) gegen den zweimaligen Weltmeister vorzeitig die Heimreise antreten. Bayern-Verteidiger Martin Demichelis (77. Minute) und Martin Palermo (89.) besiegelten am Dienstag mit ihren Treffern die Niederlage für die tapfer kämpfenden Griechen. Während es für «König» Otto vermutlich das letzte Spiel auf der Bank der Hellenen war, geht die WM-Reise für seinen Trainerkollegen Diego Maradona mit der Achtelfinal-Neuauflage von 2006 gegen Mexiko weiter.Maradona testete nach den zwei souveränen Auftaktsiegen wie erwartet seinen «zweiten Anzug». Gegenüber dem 4:1 gegen Südkorea änderte er die Startelf gleich auf sieben Positionen, um den bisherigen Bankdrückern Spielpraxis zu verschaffen. Gegen die defensiv eingestellten Griechen, bei denen Georgios Samaras als einzige Spitze allein auf weiter Flur stand, kontrollierten die «Gauchos» dennoch von Beginn an die Partie.
Allerdings warteten die Fans vergeblich auf eine neuerliche Offensiv-Gala. Weltfußballer Lionel Messi, der das Team zwei Tage vor seinem 23. Geburtstag erstmals als Kapitän aufs Feld führen durfte, wurde von seinem Sonderbewacher Sokratis Papastathopoulos im ersten Durchgang aus dem Spiel genommen. Papastathopoulos verfolgte Messi quer über den gesamten Platz und ließ den Superstar vom FC Barcelona nicht zur Entfaltung kommen.
Lediglich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Messi seinen «Schatten» einmal abschütteln, scheiterte jedoch mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze an Griechen-Keeper Alexandros Tzorvas. Der Schlussmann von Panathinaikos Athen hatte wenige Sekunden zuvor bereits gegen Maxi Rodriguez einen Rückstand verhindert.
In der an Höhepunkten armen Partie blieben die einfallslosen Hellenen im ersten Durchgang ohne Torchance. Die Argentinier bekleckerten sich zwar auch nicht mit Ruhm, kamen durch einen Distanzschuss von Juan Sebastian Verón (19.) und Maradona- Schwiegersohn Sergio Agüero (18./32.) aber zu weiteren verheißungsvollen Möglichkeiten. Dennoch wirkten die Spieler des zweimaligen Weltmeisters zur Pause ratlos, während sich die Griechen freudig abklatschten.
Drei Minuten nach Wiederbeginn hätte Samaras für noch größeren Jubel sorgen können, doch der Stürmer von Celtic Glasgow verzog nach einem Patzer von Demichelis. Kurz darauf erreichte Rehhagel die Kunde vom Führungstreffer der Südkoreaner, weshalb der Coach mit der Hereinnahme von Sotirios Ninis endlich die Offensive verstärkte.
Chancen erspielten sich aber weiterhin nur die Südamerikaner. Nachdem Tzorvas die Griechen mit mehreren Glanzparaden vor einem Rückstand bewahrt hatte, brach ausgerechnet Demichelis den Tor-Bann. Der Innenverteidiger vom deutschen Meister und Pokalsieger Bayern München wuchtete die Kugel nach einer Ecke unhaltbar in die Maschen. Danach ergab sich Rehhagels Team in sein sportliches Schicksal.
Highlights und Tore:
22.6.10
Uruguay erstmals seit 1990 im WM-Achtelfinale
Uruguay: Der zweimalige Fußball-Weltmeister ist mit einem 1:0 (1:0)-Sieg gegen Mexiko als Gruppensieger zum ersten Mal seit 20 Jahren in ein WM-Achtelfinale marschiert. Die «Tri» rettete sich trotz der Pleite am Dienstag in Rustenburg vor dem unglücklichen WM-Gastgeber Südafrika in die K.o.- Runde, muss als Zweiter der Gruppe A dort aber ein Treffen mit Lionel Messis Argentiniern fürchten. Torjäger Luis Suarez bescherte den «Urus» mit seinem sehenswerten Kopfball-Treffer in der 43. Minute den zweiten Sieg am Kap, zum dritten Mal blieben die «Himmelblauen» ohne Gegentor. Mexiko zog vor 33 425 Zuschauern im Royal-Bafokeng-Stadion dennoch zum fünften Mal in Serie in die Runde der Top 16 ein.
Vor der Partie hatten beide Seiten eine lateinamerikanische Version der «Schande von Gijón», als es 1982 bei Deutschland gegen Österreich einen «Nichtangriffspakt» gegeben hatte, ausdrücklich ausgeschlossen. Und sie hielten Wort: Die Mexikaner, bei denen Altstar Cuauhtémoc Blanco für den verletzten Carlos Vela und Andrés Guardado für Efrain Juarez (gesperrt) ins Team kamen, wollten ebenso unbedingt den Gruppensieg wie die der Gegner, dem dazu schon ein Punkt gereicht hätte.
Und bei strahlendem Sonnenschein legten beide Teams auch gleich ordentlich los. Goalgetter Suárez tauchte frei vor Torwart Oscar Pérez auf, verzog aber aus spitzem Winkel (6.). Auch danach hatte der WM-Champion von 1930 und 1950 in dem intensiv geführten Match mehr vom Spiel - und durch den für Diego Godin in die Abwehr gekommenen Mauricio Victorino (18.) und Alvaro Péreira (21.) auch gute Chancen.
Die beste Einschussmöglichkeit bot sich im Gegenzug allerdings Guardado (22.), dessen strammer 30-Meter-Schuss an die Unterkante der Latte klatschte. Fortan hatten die Mexikaner mehr Spielanteile, die «Celestes» (Himmelblauen) setzten verstärkt auf Konter und blieben damit stets gefährlich. So auch kurz vor der Pause, als Suárez bei Edison Cavanis Maßflanke goldrichtig stand und zur Führung einköpfte.
Nach dem Wiederanpfiff reagierte Trainer Javier Aguirre auf den Rückstand. Er verstärkte mit der Hereinnahme von Angreifer Pablo Barrera und kurz darauf von zwei weiteren frischen Kräften die Offensive. Zunächst hätte es aber beinahe 0:2 gestanden, doch Keeper Pérez parierte bei Diego Luganos Kopfball (54.) glänzend.
Danach drängte aber die «Tri» mit Macht auf den Ausgleich, jedoch war bei den oft überhastet vorgetragenen Aktionen meist am Strafraum der Uruguayer Endstation. Dennoch hätte Francisco Rodriguez (64.) bei einer «Hundertprozentigen» den Ausgleich für seine Elf markieren müssen, doch der weit aufgerückte Abwehrspieler köpfte freistehend am Gehäuse vorbei. Alle weiteren Versuche der Mexikaner wurden eine sichere Beute von Uruguays Schlussmann Fernando Muslera, der seinen Kasten bei dieser WM-Endrunde damit weiter sauber halten konnte.
Highlights und Tore
Vor der Partie hatten beide Seiten eine lateinamerikanische Version der «Schande von Gijón», als es 1982 bei Deutschland gegen Österreich einen «Nichtangriffspakt» gegeben hatte, ausdrücklich ausgeschlossen. Und sie hielten Wort: Die Mexikaner, bei denen Altstar Cuauhtémoc Blanco für den verletzten Carlos Vela und Andrés Guardado für Efrain Juarez (gesperrt) ins Team kamen, wollten ebenso unbedingt den Gruppensieg wie die der Gegner, dem dazu schon ein Punkt gereicht hätte.
Und bei strahlendem Sonnenschein legten beide Teams auch gleich ordentlich los. Goalgetter Suárez tauchte frei vor Torwart Oscar Pérez auf, verzog aber aus spitzem Winkel (6.). Auch danach hatte der WM-Champion von 1930 und 1950 in dem intensiv geführten Match mehr vom Spiel - und durch den für Diego Godin in die Abwehr gekommenen Mauricio Victorino (18.) und Alvaro Péreira (21.) auch gute Chancen.
Die beste Einschussmöglichkeit bot sich im Gegenzug allerdings Guardado (22.), dessen strammer 30-Meter-Schuss an die Unterkante der Latte klatschte. Fortan hatten die Mexikaner mehr Spielanteile, die «Celestes» (Himmelblauen) setzten verstärkt auf Konter und blieben damit stets gefährlich. So auch kurz vor der Pause, als Suárez bei Edison Cavanis Maßflanke goldrichtig stand und zur Führung einköpfte.
Nach dem Wiederanpfiff reagierte Trainer Javier Aguirre auf den Rückstand. Er verstärkte mit der Hereinnahme von Angreifer Pablo Barrera und kurz darauf von zwei weiteren frischen Kräften die Offensive. Zunächst hätte es aber beinahe 0:2 gestanden, doch Keeper Pérez parierte bei Diego Luganos Kopfball (54.) glänzend.
Danach drängte aber die «Tri» mit Macht auf den Ausgleich, jedoch war bei den oft überhastet vorgetragenen Aktionen meist am Strafraum der Uruguayer Endstation. Dennoch hätte Francisco Rodriguez (64.) bei einer «Hundertprozentigen» den Ausgleich für seine Elf markieren müssen, doch der weit aufgerückte Abwehrspieler köpfte freistehend am Gehäuse vorbei. Alle weiteren Versuche der Mexikaner wurden eine sichere Beute von Uruguays Schlussmann Fernando Muslera, der seinen Kasten bei dieser WM-Endrunde damit weiter sauber halten konnte.
Highlights und Tore
22.6.10
Reck neuer Torwarttrainer des MSV Duisburg
Fußball-Zweitligist MSV Duisburg hat als neuen Torwarttrainer Oliver Reck verpflichtet. Der ehemalige Nationalspieler bekommt nach MSV-Angaben vom Dienstag einen Zweijahres-Vertrag. «Mit dieser Verpflichtung ist es dem MSV gelungen, eine Persönlichkeit des deutschen Fußballs zu gewinnen», sagte MSV- Sportdirektor Bruno Hübner. Reck war bis vor einem Jahr Torwarttrainer des Erstligisten FC Schalke 04.
22.6.10
Michael Ballacks Entscheidung über seinen künftigen Arbeitgeber steht unmittelbar bevor und soll den verletzten Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft zurück in die Bundesliga führen. Gute Chancen auf eine Verpflichtung hat dabei Ballacks früherer Club Bayer Leverkusen.
«Der finanzielle Aspekt spielt diesmal nur eine untergeordnete Rolle», sagte Ballacks Berater Michael Becker der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Neben Leverkusen haben auch die Erstligisten VfL Wolfsburg und der Hamburger SV Angebote für den 33-jährigen Ballack abgegeben. Beide Vereine gelten im Vergleich mit Leverkusen bei einem Transfer als finanzkräftiger.
Nach Informationen des «Express» (Dienstag) beläuft sich das Angebot der Rheinländer auf zwölf Millionen Euro für zwei Jahre. Der VW-Club Wolfsburg soll deutlich mehr geboten haben. «Unsere Zahlen kommen nicht an die vom HSV oder Wolfsburg heran. Aber vielleicht sind für Michael ja andere Dinge wichtiger», wird Bayer- Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser zitiert.
Im Gegensatz zu Wolfsburg und Hamburg spielt Leverkusen in der kommenden Saison in der Europa League. Zudem bietet Bayer dem Mittelfeldspieler nach dem Ende seiner Karriere eine Perspektive im Verein oder im Konzern.
Wolfsburg und Hamburg sind damit aber noch nicht aus dem Rennen. «Dass der finanzielle Aspekt nur eine untergeordnete Rolle spielt, heißt nicht, dass er gar keine Rolle spielt», äußerte Becker. Auch der FC Sevilla aus der spanischen Primera División und Tottenham Hotspur aus England sollen ihre Fühler nach dem ehemaligen Chelsea- Star ausgestreckt haben. «Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts ausschließen, aber Deutschland ist realistisch», sagte Becker.
Die Entscheidung um Ballack rückt immer näher
Michael Ballacks Entscheidung über seinen künftigen Arbeitgeber steht unmittelbar bevor und soll den verletzten Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft zurück in die Bundesliga führen. Gute Chancen auf eine Verpflichtung hat dabei Ballacks früherer Club Bayer Leverkusen.«Der finanzielle Aspekt spielt diesmal nur eine untergeordnete Rolle», sagte Ballacks Berater Michael Becker der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Neben Leverkusen haben auch die Erstligisten VfL Wolfsburg und der Hamburger SV Angebote für den 33-jährigen Ballack abgegeben. Beide Vereine gelten im Vergleich mit Leverkusen bei einem Transfer als finanzkräftiger.
Nach Informationen des «Express» (Dienstag) beläuft sich das Angebot der Rheinländer auf zwölf Millionen Euro für zwei Jahre. Der VW-Club Wolfsburg soll deutlich mehr geboten haben. «Unsere Zahlen kommen nicht an die vom HSV oder Wolfsburg heran. Aber vielleicht sind für Michael ja andere Dinge wichtiger», wird Bayer- Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser zitiert.
Im Gegensatz zu Wolfsburg und Hamburg spielt Leverkusen in der kommenden Saison in der Europa League. Zudem bietet Bayer dem Mittelfeldspieler nach dem Ende seiner Karriere eine Perspektive im Verein oder im Konzern.
Wolfsburg und Hamburg sind damit aber noch nicht aus dem Rennen. «Dass der finanzielle Aspekt nur eine untergeordnete Rolle spielt, heißt nicht, dass er gar keine Rolle spielt», äußerte Becker. Auch der FC Sevilla aus der spanischen Primera División und Tottenham Hotspur aus England sollen ihre Fühler nach dem ehemaligen Chelsea- Star ausgestreckt haben. «Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts ausschließen, aber Deutschland ist realistisch», sagte Becker.
22.6.10
Die SpVgg Unterhaching kann auch für die kommende Spielzeit mit Klaus Augenthaler (Foto) planen. Der 52-jährige Trainer verlängerte seinen auslaufenden Vertrag beim Drittligisten um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2011.
Augenthaler hatte das Traineramt bei den Rot-Blauen am 23. März übernommen und Haching vor dem Abstieg in die Regionalliga bewahrt. In den elf Partien unter der Regie des Weltmeisters von 1990 gewann die SpVgg fünf Mal, trennte sich viermal remis und verlor nur zwei Spiele. Diese insgesamt 19 Zähler brachten die Vorstädter mit letztlich 50 Punkten sogar noch auf Rang elf.
Augenthaler verlängert bei Unterhaching
Die SpVgg Unterhaching kann auch für die kommende Spielzeit mit Klaus Augenthaler (Foto) planen. Der 52-jährige Trainer verlängerte seinen auslaufenden Vertrag beim Drittligisten um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2011.Augenthaler hatte das Traineramt bei den Rot-Blauen am 23. März übernommen und Haching vor dem Abstieg in die Regionalliga bewahrt. In den elf Partien unter der Regie des Weltmeisters von 1990 gewann die SpVgg fünf Mal, trennte sich viermal remis und verlor nur zwei Spiele. Diese insgesamt 19 Zähler brachten die Vorstädter mit letztlich 50 Punkten sogar noch auf Rang elf.
22.6.10
Mit Cacau in der Startelf wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika das Gruppen-Endspiel gegen Ghana bestreiten. «Im Moment tendiere ich zu Cacau», erklärte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag in Pretoria. Der Stuttgarter Cacau soll an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) im Soccer-City-Stadion von Johannesburg als Nachrücker für den gesperrten Stoßstürmer Miroslav Klose zum Einsatz kommen. Deutschland muss nach der 0:1-Niederlage gegen Serbien im letzten Gruppenspiel gewinnen, um sicher ins Weltmeisterschafts-Achtelfinale einzuziehen.
Die extreme Drucksituation, dass die junge Mannschaft in Südafrika das erste WM-Ausscheiden eines deutschen Teams schon nach der Vorrunde vermeiden muss, empfindet Chefcoach Löw eher positiv und nicht als Last. «Ich habe mehr Freude als Angst», erklärte der 50-Jährige vor seinem 52. Spiel als Bundestrainer.
Löw rechnet gegen die robusten und schnellen Afrikaner mit einem «hoch intensiven Spiel». Aber die Mannschaft sei nicht nervös oder unsicher. «Sie hat das Selbstbewusstsein und die Überzeugung, um das Spiel zu gewinnen», betonte Löw. «Man muss in jeder Aktion sehen, dass wir gewinnen wollen. Und wir müssen hinten wie eine Wand stehen, durch die kein Durchkommen ist», erklärte Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger.
Mit Cacau gegen Ghana
Mit Cacau in der Startelf wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika das Gruppen-Endspiel gegen Ghana bestreiten. «Im Moment tendiere ich zu Cacau», erklärte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag in Pretoria. Der Stuttgarter Cacau soll an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) im Soccer-City-Stadion von Johannesburg als Nachrücker für den gesperrten Stoßstürmer Miroslav Klose zum Einsatz kommen. Deutschland muss nach der 0:1-Niederlage gegen Serbien im letzten Gruppenspiel gewinnen, um sicher ins Weltmeisterschafts-Achtelfinale einzuziehen.Die extreme Drucksituation, dass die junge Mannschaft in Südafrika das erste WM-Ausscheiden eines deutschen Teams schon nach der Vorrunde vermeiden muss, empfindet Chefcoach Löw eher positiv und nicht als Last. «Ich habe mehr Freude als Angst», erklärte der 50-Jährige vor seinem 52. Spiel als Bundestrainer.
Löw rechnet gegen die robusten und schnellen Afrikaner mit einem «hoch intensiven Spiel». Aber die Mannschaft sei nicht nervös oder unsicher. «Sie hat das Selbstbewusstsein und die Überzeugung, um das Spiel zu gewinnen», betonte Löw. «Man muss in jeder Aktion sehen, dass wir gewinnen wollen. Und wir müssen hinten wie eine Wand stehen, durch die kein Durchkommen ist», erklärte Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger.
22.6.10
Vorschau:
Als eine von zwei Mannschaften nach dem 2. Spieltag stand Argentinien als Achtelfinalist fest und auch Platz 1 in der Gruppe B ist den „Gauchos“ so gut wie nicht mehr zu nehmen. Mit dem 4:1 Sieg gegen Südkorea zeigte die Maradona-Elf erstmalig bei dieser WM ihre Qualitäten und es ist davon auszugehen dass Maradona den einen oder anderen Spieler für das Achtelfinale schonen wird. Den Kopf aus der Schlinge gezogen haben nochmal die Griechen, die schon vor dem Spiel gegen Nigeria vor dem Aus standen aber große Moral bewiesen und einen 0:1 Rückstand noch in einen 2:1 Sieg umwandelten. Trainer Otto Rehagel wird wohl keine andere Wahl haben als erneut Beton anzurühren. Moras dürfte neuer Abwehrchef werden für den schwachen Papastathopoulos.
Mögliche Aufstellungen:
Griechenland
Tzorvas (12) – A. Papadopoulos (8), Moras (5), Kyrgiakos (16) – Vyntra (11), Katsouranis (21), Tziolis (6), Torosidis (15) – Karagounis (10), Salpingidis (14) – Gekas (17)
Argentinien
Romero (22) – Otamendi (15), Demichelis (2), Burdisso (4), Rodriguez (3) – Bolatti (5) – Maxi Rodriguez (20), di Maria (7) – Messi (10) – Aguero (16), Higuain (9)
WM 2010 3.Spieltag Griechenland - Argentinien
| Spiel 36 - 22.06. - 20:30 - Livestream | Griechenland | : | Argentinien |
Vorschau:
Als eine von zwei Mannschaften nach dem 2. Spieltag stand Argentinien als Achtelfinalist fest und auch Platz 1 in der Gruppe B ist den „Gauchos“ so gut wie nicht mehr zu nehmen. Mit dem 4:1 Sieg gegen Südkorea zeigte die Maradona-Elf erstmalig bei dieser WM ihre Qualitäten und es ist davon auszugehen dass Maradona den einen oder anderen Spieler für das Achtelfinale schonen wird. Den Kopf aus der Schlinge gezogen haben nochmal die Griechen, die schon vor dem Spiel gegen Nigeria vor dem Aus standen aber große Moral bewiesen und einen 0:1 Rückstand noch in einen 2:1 Sieg umwandelten. Trainer Otto Rehagel wird wohl keine andere Wahl haben als erneut Beton anzurühren. Moras dürfte neuer Abwehrchef werden für den schwachen Papastathopoulos.Mögliche Aufstellungen:
Griechenland
Tzorvas (12) – A. Papadopoulos (8), Moras (5), Kyrgiakos (16) – Vyntra (11), Katsouranis (21), Tziolis (6), Torosidis (15) – Karagounis (10), Salpingidis (14) – Gekas (17)
Argentinien
Romero (22) – Otamendi (15), Demichelis (2), Burdisso (4), Rodriguez (3) – Bolatti (5) – Maxi Rodriguez (20), di Maria (7) – Messi (10) – Aguero (16), Higuain (9)
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