Sprengstoff im Signal Iduna Park gefunden
Donnerstag, März 31, 2011
Das Bundeskriminalamt vereitelte anscheinend einen Sprengstoff-Anschlag auf das Stadion des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Das berichtet die Bild-Zeitung.
Demnach hebten die Ermittler in der Nacht zu Donnerstag zwei unterirdische Depots mit Sprengstoff und Waffen aus. Eines soll in unmittelbarer Nähe des Stadions gefunden worden sein, eines zudem in Krefeld.
Ein Einzeltäter soll geplant haben, am kommenden Samstag Fans beim Spiel des BVB gegen Hannover 96 umzubringen. Das Spiel ist mit mehr als 80.000 Zuschauern ausverkauft.
Gerade zu diesen Zeiten (Super-Gau in Japan, Nordafrikakonflikte...) wäre diese Tat eine weitere Trauma-Nachricht gewesen, sowie das schlimmste was im Profifussball je hätte passieren können. Wie viel Wahrheit dahinter steht ist noch unklar.
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2 Kommentare:
Unglaublich
Alarm bei Borussia Dortmund! Das Bundeskriminalamt hat möglicherweise einen Sprengstoff-Anschlag auf das Stadion des Bundesligisten („Signal Iduna Park“) vereitelt! Ein 25-jähriger Deutscher wurde festgenommen – sein Motiv ist noch völlig unklar.
In einer spektakulären Aktion hoben die Ermittler nach BILD-Informationen in der Nacht zu Donnerstag Erddepots mit „sprengstoffverdächtigen Gegenständen“ inklusive Zeitzünder aus. In der Wohnung des 25-Jährigen fand die Polizei jede Menge Chemikalien und weitere verdächtige Gegenstände.
Wollte der Mann am kommenden Samstag anreisende Fans beim Bundesligaspiel BVB gegen Hannover 96 umbringen? Oder ging es um Erpressung?
„Die kriminaltechnischen Untersuchungen zur Frage einer möglichen Funktionsfähigkeit der sprengstoffverdächtigen Gegenstände sowie der möglichen Verwendbarkeit der aufgefundenen Chemikalien dauern an. Nach einer ersten Einschätzung war jedoch nicht von einer akuten Gefährdung der Bevölkerung auszugehen“, teilte das BKA mit.
Laut BKA hatte der Sachverhalt seinen Ausgangspunkt bereits im im Februar 2011: Damals nahm ein anonymer Hinweisgeber per E-Mail Kontakt zur Deutschen Botschaft in Islamabad (Pakistan) auf und wollte Informationen zu zwei angeblich durch eine Gruppe geplanten Anschlägen in Deutschland liefern.
Doch der Anrufer machte sich unter anderem durch seine umfangreichen Kenntnisse über den Bau von Sprengsätzen selbst verdächtig.
Das BKA übernahm daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens gegen den Mann.
Anhand einer sprachlichen Analyse der Emails stellten die Ermittler schnell einen Zusammenhang zu einem anderen ungelösten Fall aus dem Jahr 2010 her: Damals hatte derselbe Mann versucht, ein Wirtschaftsunternehmen zu erpressen.
Am Dienstag erfolgte dann der Zugriff: In einem Hotel in Köln nahm die Polizei den 25-jährigen Deutschen fest. Kurz zuvor hatte der Mann offenbar mit dem Anschlag auf das Dortmunder Stadion gedroht!
Der 25-Jährige gab in einer ersten Vernehmung zu, im Bereich des Stadions drei Sprengsätze abgelegt zu haben. Diese wurden von den Ermittlern nahe des „Signal Iduna Parks“, dem ehemaligen Westfalen Stadion, auch gefunden.
In seiner Wohnung stellte das BKA jede Menge Chemikalien und drei „sprengstoffverdächtige Gegenstände“ sicher und machte sie unschädlich.
Das Tatmotiv des Mannes ist noch unklar. In seiner Vernehmung sagte er laut BKA aus, die Anschläge nur „erfunden“ zu haben.
Das Liga-Heimspiel des BVB gegen Hannover 96 am Samstag wird nach Angaben der Dortmunder Polizei wie geplant stattfinden.
„Mit den vom Bundeskriminalamt veröffentlichten Ermittlungsergebnissen sieht die Dortmunder Polizei keine Gefährdung für die Besucher des Signal-Iduna-Parks“, hieß es in einer Pressemitteilung.
Quelle: http://www.bild.de/news/inland/bombendrohung/dortmund-17190386.bild.html
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